Die Leipziger Buchmesse hat am Donnerstag ihre Tore für das Publikum geöffnet. Bis Sonntag präsentieren 2.044 Aussteller und Vertreter aus 54 Ländern ihre Werke – ein Anstieg gegenüber 2025, als 2.040 Aussteller aus 45 Ländern vertreten waren. Die Veranstalter erwarten rund 300.000 Besucher, im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Literatur des Donauraums.
Mehr Aussteller, mehr Länder
Bis Sonntag zeigen 2.044 Aussteller und Vertreter aus 54 Ländern auf der Leipziger Buchmesse ihre Werke. Nach Angaben der Veranstalter bedeutet dies in beiden Kategorien einen Zuwachs im Vergleich zu 2025, als 2.040 Aussteller aus 45 Ländern in Leipzig vertreten waren.
Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse, hob die Bedeutung des Marktes hervor. „Was für eine Relevanz der deutschsprachige Buchmarkt hat, beweisen auch die internationalen Gäste: Dieses Jahr präsentieren Aussteller aus mehr Ländern als je zuvor ihre Literatur in Leipzig“, sagte sie vor der Eröffnung (Quelle: Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse). Weiter erklärte sie: „Die Leipziger Buchmesse ist der Ort, wo Geschichten uns verbinden.“ (Quelle: Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse)
Fokusthema Donau und Besucherprognose
Das diesjährige Fokusthema der Messe lautet „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Literatur und die kulturellen Bezüge des Donauraums. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit rund 300.000 Besuchern.
Festakt mit Protesten gegen Kulturstaatsminister
Offiziell eröffnet worden war die Leipziger Buchmesse bereits am Mittwochabend mit einem Festakt im Leipziger Gewandhaus. Anwesend war auch der zuletzt heftig in die Kritik geratene Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der von Protesten empfangen wurde. Auch im Saal wurde er teilweise ausgebuht.
Hintergrund der Proteste sind seine umstrittene Entscheidung, drei linke Buchläden vom Deutschen Buchhandlungspreis zu streichen, sowie der Streit um den Erweiterungsbau für die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig.
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