In Deutschland befürworten 36 Prozent der Bürger eine generelle Wiederzulassung des Handels mit russischem Öl, während sich 61 Prozent für die Beibehaltung des bestehenden Öl-Embargos aussprechen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland hervor, die zugleich deutliche Unterschiede zwischen den politischen Lagern und den Regionen Ost- und Westdeutschlands zeigt.
Mehrheit für Fortbestehen des Öl-Embargos
Nach der Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland sind 36 Prozent der Bürger dafür, den Handel mit russischem Öl grundsätzlich wieder zuzulassen. Eine Mehrheit von 61 Prozent sprach sich hingegen weiter dafür aus, das bestehende Öl-Embargo gegen Russland beizubehalten.
Während in den Lagern von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken die Unterstützung für ein Fortbestehen des Embargos überwiegt, positionieren sich die Anhänger der AfD laut Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland deutlich anders. 87 Prozent von ihnen sprechen sich für eine Aufhebung des Öl-Embargos aus.
Regionale Unterschiede zwischen Ost und West
Besonders groß ist die Zustimmung zu einer Lockerung des Embargos im Osten Deutschlands. Dort sind 45 Prozent für eine Wiederzulassung russischen Öls, wie aus der Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland hervorgeht. Im Westen Deutschlands liegt dieser Anteil mit 35 Prozent deutlich niedriger.
Hintergrund des Embargos und US-Maßnahmen
Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine ist der Verkauf von russischem Öl nach Europa und Amerika, von wenigen Ausnahmen abgesehen, derzeit verboten. Um dem zuletzt stark gestiegenen Ölpreis entgegenzuwirken, hat die US-Regierung nun jedoch für 30 Tage den Kauf von russischem Öl erlaubt, das sich bereits auf See befindet.
✨ mit KI bearbeitet