Die Bundesanwaltschaft ist am Dienstagmorgen mit erneuten Durchsuchungen gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Vereinigung "Letzte Verteidigungswelle" vorgegangen. In fünf Bundesländern wurden insgesamt 16 Objekte durchsucht, betroffen sind zehn Beschuldigte. Ziel der Maßnahmen war nach Angaben der Karlsruher Behörde die Objektivierung bestehender Verdachtsmomente.
Durchsuchungen in fünf Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstagmorgen in mehreren Bundesländern erneut Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der rechtsextremistischen „Letzten Verteidigungswelle“ durchgeführt. Die Maßnahmen fanden an 16 Orten in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein statt und richteten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, teilte die Karlsruher Behörde mit.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder der Vereinigung „Letzte Verteidigungswelle“ zu sein, die sich zwischen April und Dezember 2024 formiert haben soll. Einer der Beschuldigten wird zudem Rädelsführerschaft zur Last gelegt. Gegen zwei Beschuldigte wird auch wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, die sich gegen vermeintlich pädophile Personen richtete.
Keine neuen Festnahmen
Mehrere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe stehen bereits vor Gericht. Neue Festnahmen erfolgten am Dienstag aber nicht. Die Durchsuchungen dienten der Objektivierung der bestehenden Verdachtsmomente, so die Behörden. Beamte des Bundeskriminalamtes sowie örtliche Polizeikräfte waren im Einsatz.
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