Bei einem pakistanischen Angriff auf die afghanische Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der Taliban rund 400 Menschen getötet und etwa 250 weitere verletzt worden. Getroffen wurde demnach auch eine Entzugsklinik für Drogenabhängige, deren Beschuss Pakistan jedoch bestreitet. Pakistan verweist stattdessen auf Angriffe gegen militärische Ziele und terroristische Infrastruktur und führt seit dem 21. Februar regelmäßig Angriffe in Afghanistan durch.
Hohe Opferzahlen nach Angriff auf Kabul
Nach Angaben der Taliban-Regierung sind bei einem pakistanischen Angriff auf die afghanische Hauptstadt Kabul rund 400 Menschen getötet worden. Etwa 250 Personen seien zudem verletzt worden, teilte die Taliban-Regierung am Dienstag mit.
Bei dem Angriff war eine Entzugsklinik für Drogenabhängige getroffen worden. Pakistan bestreitet allerdings, die Einrichtung ins Visier genommen zu haben. Stattdessen habe man „militärische Einrichtungen“ sowie „Infrastruktur zur Unterstützung von Terroristen“ angegriffen.
Serie pakistanischer Angriffe seit Februar
Pakistan führt seit dem 21. Februar regelmäßig Angriffe gegen Ziele in Afghanistan durch. Hintergrund sind Terroranschläge in Islamabad, Bajaur und Bannu, für die Pakistan die afghanischen Taliban verantwortlich macht. Am 27. Februar hatte Pakistan den „offenen Krieg“ gegenüber Afghanistan erklärt.
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