Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) setzt bei der Rückkehr zur Kernkraft auf neue Atomtechnologien und will dafür auch Fördergelder der EU nutzen. Er verweist auf bayerische Investitionen in die Magnetfusion und die Zusammenarbeit großer Energiekonzerne mit Start-ups und Forschungseinrichtungen im Freistaat.
Söder will EU-Fördermittel für Atomtechnologien nutzen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will für die Rückkehr zur Kernkraft auch Fördergelder der EU einsetzen. „Es ist gut, dass die EU neue Atomtechnologien fördert“, sagte Söder der „Bild“ (Dienstagausgabe). „Wir wollen Fördermittel abgreifen und uns bei der Erforschung der Technologie entscheidend beteiligen.“
Millionen für Magnetfusion und Kooperationen in Bayern
Bayern stelle bei der Magnetfusion allein für den Bau des Demo-Reaktors „Alpha“ bis zu 400 Millionen Euro bereit, so Söder. „Große deutsche Player wie RWE arbeiten mit bayerischen Start-ups wie Proxima Fusion und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik zusammen. Wir folgen einer klaren Philosophie: Wir wollen die Technologien der Zukunft bei uns im Land entwickeln und wirtschaftlich nutzbar machen“, sagte er. „Nur so können wir uns langfristig von internationalen Krisen und langen Lieferwegen entkoppeln.“
✨ mit KI bearbeitet