Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) sieht zwar ein aktuell knappes Eier-Angebot, erwartet jedoch keine Engpässe zu Ostern. Trotz europaweiter Tierseuchen wie der Vogelgrippe und einem gestiegenen Eierverbrauch in Deutschland sei die Versorgung gesichert, betonte ZDG-Präsident Hans-Peter Goldnick.
ZDG: Knappes Angebot, aber keine Krise
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) spricht von einem knappen Eier-Angebot, sieht aber die Eierversorgung zu Ostern dennoch nicht gefährdet. „Das Angebot am Markt ist derzeit knapp“, sagte Hans-Peter Goldnick, Präsident des ZDG, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Täglich kommen etwa 70 Millionen Eier neu auf den Markt. Wir haben keine Eierkrise und wir bekommen auch zu Ostern genügend Eier“, sagte Goldnick der „Rheinischen Post“.
Tierseuchen und Nachfrage als Ursachen
Die Gründe für die Knappheit seien vielfältig. Durch die europaweiten Tierseuchen wie die Vogelgrippe gebe es weniger Legehennen und weniger Eier am Markt in ganz Europa. Als wichtigsten Grund nannte Goldnick jedoch die Beliebtheit von Eiern.
Deutlich gestiegener Pro-Kopf-Verbrauch
„Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in Deutschland binnen zwei Jahren von 236 auf 255 Eier gestiegen“, erklärte der Verbandspräsident in der „Rheinischen Post“. „Tendenz weiter steigend.“
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