Ein tonnenschwerer Baukran stürzte in Erkrath um und beschädigte ein Wohnhaus.
Bei Bauarbeiten in Erkrath im Kreis Mettmann ist am Dienstagabend ein tonnenschwerer Baukran umgestürzt. Der Kran sollte eine Palette mit Gipskartonplatten über den Rohbau eines mehrgeschossigen Hauses heben, als er offenbar Übergewicht bekam und nach vorn kippte. Der Haken des Kranes schlug ins Dach eines benachbarten Wohnhauses ein, während die Ladung an der Giebelseite des Hauses landete. Wie der WDR berichtet, wurden mehrere Häuser in der Nähe vorsorglich evakuiert. Die Anwohner der umliegenden Gebäude wurden über Nacht in der Stadthalle und in anliegenden Hotels untergebracht.
Kran in Schieflage: Gebäude evakuiert
Verletzt wurde laut Polizei niemand. Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) waren im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Sicherungsmaßnahmen an dem in Schieflage geratenen Kran werden voraussichtlich den ganzen Mittwoch andauern, wie tag24 berichtet. Drei Gebäude wurden unmittelbar nach dem Unfall evakuiert, während ein viertes Gebäude vorübergehend ebenfalls geräumt werden soll.
Kransturz: Maßnahmen zur Stabilisierung
Die Bewohner der evakuierten Häuser kamen den Angaben zufolge vermutlich privat unter. Um zu verhindern, dass der Kran weiter zurückfällt, wurde die Bodenplatte samt des 30 Tonnen schweren Kontergewichts mit einem Holzstapel abgestützt. Anschließend soll der Kranmast mit dem Rohbau verbunden werden, damit er nicht wegrutschen kann. Der Kranarm soll dann festgezurrt und demontiert werden.
Schadenshöhe und Ursache unklar
Ein Statiker wird das beschädigte Wohnhaus begutachten. Sobald der Kranhaken aus dem Hausdach entfernt ist, soll ein provisorischer Schutz vor Regen aufgebracht werden. Zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr zunächst noch keine Angaben. Die Ursache des Baustellenunfalls muss ebenfalls noch ermittelt werden.
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