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Startseite Deutschland & die WeltDax fällt trotz Stabilisierungstendenz nach Ölpreissprung und Kriegsangst
Deutschland & die Welt

Dax fällt trotz Stabilisierungstendenz nach Ölpreissprung und Kriegsangst

von Hasepost Redaktion 9. März 2026
von Hasepost Redaktion 9. März 2026
Frankfurter Börse / via dts Nachrichtenagentur
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Der Dax hat zum Wochenstart nachgegeben und schloss am Montag im Xetra-Handel bei 23.409 Punkten. Das entspricht einem Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Trotz zwischenzeitlicher Erholungstendenzen bleibt der Markt nach einem sprunghaften Anstieg des Ölpreises und unübersichtlicher Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten unter Druck.

Dax schwankt nach ereignisreichem Wochenende

Zu Wochenbeginn gab der Dax nach und wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.409 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, sagte zur Entwicklung des Leitindex: "Der Dax bewies heute Steherqualitäten und kämpfte sich bis kurz vor Handelsschluss sogar wieder zurück über die Marke von 23.400 Punkten." Nach seinen Worten hatten die Märkte ein "ereignisreiches Wochenende" zu verarbeiten, in dessen Verlauf der Ölpreis über die Marke von 100 Dollar gesprungen sei. "Nach einem ereignisreichen Wochenende und dem Sprung des Ölpreises über die 100-Dollar-Marke haben sich die Gemüter der Anleger im Tagesverlauf wieder etwas beruhigt. Trotz aller Nachrichten aus dem Kriegsgebiet überwiegt immer noch die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Kriegs im Nahen Osten", sagte Lipkow CMC Markets zufolge.

Gerüchte über Feuerpause stützen Finanzmärkte

Im Tagesverlauf sorgten Meldungen über mögliche Entspannung im Nahen Osten zeitweise für Unterstützung. "Zur Mittagszeit machten Gerüchte über eine mögliche Feuerpause die Runde, was den europäischen Finanzmärkten Halt gab. Die Nachrichtenlage bleibt insgesamt jedoch weiterhin unübersichtlich und stark impulsgetrieben. Jegliche Veränderungen der aktuellen Sachstandslage können den Dax sofort wieder unter die 23.000er-Marke drücken oder aber auch die laufende Erholungstendenz dynamisieren", so Lipkow laut CMC Markets.
An den Terminmärkten bleibt die Stimmung nach Einschätzung des Marktanalysten äußerst zurückhaltend. Sie sei "äußerst pessimistisch" und deute auf hohe Aktivitäten bei Absicherungsgeschäften hin. Diese Geschäfte bremsten größere Kursrückgänge im Gesamtmarkt aus und trügen so zu einer Stabilisierung des Dax bei. "Die langfristigen Folgen für die Realwirtschaft werden dadurch allerdings noch nicht korrekt widergespiegelt und erst in den kommenden Quartalen sichtbar werden. Die Hoffnung der Investoren ruht aktuell darauf, dass sich die Energiepreise in den kommenden Handelstagen wieder beruhigen. Sollten diese allerdings auf den aktuellen Preisniveaus verharren, dürfte dies negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung haben", zitierte CMC Markets Lipkow weiter.

Zarte Konjunktur und begrenzter Spielraum der Notenbanken

Für die Konjunkturentwicklung verwies Lipkow auf frische Zahlen aus der Industrie: "Die heute veröffentlichten deutschen Industriedaten zeigen auf, wie zart das aktuelle Konjunkturpflänzchen noch ist. Ein größerer Preisschock oder lang anhaltende Inflationstendenzen würden nicht getragen werden können." Nach seiner Einschätzung hingen "die konjunkturellen Entwicklungen in Europa zu einem Großteil von den Energiepreisen" ab. "In den USA geht es um die Inflationsentwicklung und das Konsumverhalten. Beides wird ebenfalls durch die stark gestiegenen Rohölpreise negativ beeinflusst." Den Notenbanken seien durch die Preissteigerungen nach Lipkows Darstellung weitgehend Grenzen gesetzt. "Sie werden das Preis- und Konjunkturumfeld zunächst weiter beobachten und mittels Verbalinterventionen die Investoren beruhigen", sagte Lipkow laut CMC Markets.
An den Devisenmärkten zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Montagnachmittag fester. Ein Euro kostete 1,1596 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8624 Euro zu haben.
Am Rohstoffmarkt entwickelten sich Gold und Öl unterschiedlich. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.104 US-Dollar gezahlt, ein Rückgang um 0,5 Prozent. Das entsprach einem Preis von 141,52 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 100,00 US-Dollar, das waren 7,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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