Baufortschritt deutlich erkennbar: Hinter der Sporthalle der Michaelisschule wachsen derzeit sichtbar die Wände des vierzügigen Grundschulneubaus in die Höhe – im Sommer soll Richtfest gefeiert werden. Die Baustelle im Georgsmarienhütter Zentrum ist derzeit eine von insgesamt drei großen Investitionsprojekten, die vom Zentralen Gebäudemanagement (ZGM), welches seit Jahresbeginn bei der Stadt als eigenständiger Fachbereich organisiert ist, prioritär betreut wird.
Hornstein nun für alle Hochbauprojekte in Georgsmarienhütte verantwortlich
Auch deshalb ließ es sich Anton Hornstein nicht nehmen, gleich in seiner ersten Arbeitswoche gemeinsam mit Projektleiter Jan Henrik Blomenkamp der Grundschulbaustelle vor Ort einen Besuch abzustatten. Hornstein ist seit dem 1. März der Leiter des Fachbereichs V und damit für alle Hochbauprojekte innerhalb der Stadt verantwortlich. Ganz unbekannt sind ihm die Baustellen und die damit verbundenen Herausforderungen aber nicht. War er doch bereits bis Herbst 2024 mehrere Jahre als Leiter des ZGM – damals noch im Fachbereich III – für die Stadt Georgsmarienhütte tätig.
Bürgermeisterin und Rat schenken Hornstein das Vertrauen
„Ich freue mich sehr wieder hier sein zu dürfen und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen bei Bürgermeisterin Dagmar Bahlo und dem Rat.“ Hornstein war der Posten der Fachbereichsleitung im zum 1. Januar dieses Jahres neu geschaffenen Fachbereich zuvor von Bürgermeisterin Dagmar Bahlo in Abstimmung mit dem Rat der Stadt Georgsmarienhütte angeboten worden. „Wir haben viele Herausforderungen und spannende Projekte vor der Brust, die ich nun gemeinsamen mit meinem ZGM-Team angehen werde.“
Sanierung der Sophie-Scholl-Schulle soll voraussichtlich im neuem Schuljahr fertig sein
Die weitere Begleitung und Koordinierung des Neubaus der Michaelisschule gehöre definitiv dazu, aber insbesondere auch die beiden in Sichtweite zueinanderstehenden Projekte im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte. In der Sophie-Scholl-Schule soll die in mehreren Bauabschnitten verlaufenden Sanierung und Modernisierung des Gebäudes weiter vorangetrieben werden. Insbesondere die Aufstockung der Schule mit ergänzenden Unterrichtsräumen soll zu Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. „Bei der Aufstockung sind wir auf einem guten Weg. Es fehlen im Wesentlichen noch die Türen, die Tafeln und die Möblierung“, so Hornstein. Auch der Verbindungsgang zwischen den beiden Treppenhäusern sei so gut wie fertig. Die Sachverständigenabnahme der elektrischen Anlagen und der Sicherheitstechnik sei terminiert, der Aufzugsschacht warte auf den Einbau der Aufzugsanlage. „Und auch am zweiten baulichen Rettungsweg für den denkmalgeschützten Altbau haben die Arbeiten am Fundament begonnen. Ich bin guter Dinge, dass zum neuen Schuljahr die vier neuen Klassenräume pünktlich an den Start gehen können.“
„Alte Wanne“ soll bis Ende 2027 fertig sein
Und dann ist da noch die „Alte Wanne“. Erst kürzlich sind die Entwurfspläne für die Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes mitsamt der Neugestaltung der Freianlagen im Rat vorgestellt und beschlossen worden. Im Frühsommer soll es auf der Baustelle und damit auch mit der Modernisierung der Sporthalle für die Sophie-Scholl-Schule richtig losgehen. Ein Projekt, bei dem Verzögerungen unbedingt zu vermeiden sind: „Mit Blick auf den Bewilligungszeitraum der uns bei diesem Projekt zugesagten Fördermittel, muss das Investitionsvorhaben bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Das ist sportlich, aber wir arbeiten dran“, so Hornstein.
Die drei Vorhaben haben Priorität
Drei Vorhaben mit einem Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich sind dabei auch in personeller Hinsicht nicht einfach zu stemmen: „Mehr geht da nicht und im Rat und in der Verwaltung haben diese drei Projekte eine klare Priorität, bis mindestens einschließlich 2027“, so der ZGM-Leiter. Denn, so Hornstein, es dürfe nicht vergessen werden, dass das ZGM auch weiter in der Bauunterhaltung und Modernisierung tätig und handlungsfähig sein müsse.
In diesem Jahr werden neben den drei oben genannten Projekten, mit dem zweiten Bauabschnitt der Modernisierung der Freiherr-vom-Stein-Schule investive bauliche Maßnahmen in einem Volumen von knapp einer Million Euro bewegt. Im übrigen Bauunterhaltungsprogramm sind weitere kleine bis größere Maßnahmen mit Finanzmitteln in Höhe von 3,47 Millionen Euro veranschlagt, um die städtischen Liegenschaften zu modernisieren und instand zu halten. Auszuführen sind dabei unter anderem Maßnahmen an der Regenbogenschule, am Waldbad, am Museum Villa Stahmer, den Feuerwehrhäusern in Alt-Georgsmarienhütte und Oesede sowie in den Kindertagesstätten AWO und Lummerland.
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