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Startseite Deutschland & die WeltSteigende Ölpreise drücken Dax ins Minus und schüren Sorgen
Deutschland & die Welt

Steigende Ölpreise drücken Dax ins Minus und schüren Sorgen

von Hasepost Redaktion 6. März 2026
von Hasepost Redaktion 6. März 2026
Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / via dts Nachrichtenagentur
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Der Dax hat am Freitag nach einem freundlichen Handelsauftakt bis zum Mittag ins Minus gedreht. Belastet wird der deutsche Leitindex nach Einschätzung von Marktbeobachtern vor allem von der Sorge vor weiter steigenden Rohölpreisen und möglichen Folgen für Inflation und Wachstum. Auch die aktuellen Konjunkturdaten aus der Eurozone sorgen demnach nicht für Entlastung.

Dax rutscht ins Minus – Ölpreis im Fokus

Am Freitagmittag wurde der Dax gegen 12:30 Uhr mit rund 23.750 Punkten berechnet und lag damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. Zuvor war der Leitindex mit Gewinnen in den Handelstag gestartet.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, machte die Entwicklung am Rohölmarkt für die zunehmende Nervosität an den Börsen mitverantwortlich. "Die Investoren geraten immer mehr in Sorge mit Blick auf die weiter anziehenden Rohölpreise", sagte Lipkow laut CMC Markets. "Derzeit notiert die Sorte Brent bei 87 US-Dollar und nähert sich damit Stück für Stück der psychologischen 100-Dollar-Marke."

Sorgen um Inflation und Wachstum

Lipkow verwies zudem auf die Einschätzung internationaler Organisationen. "Der Internationale Währungsfonds hat bereits darauf hingewiesen, dass eine jeweilige Steigerung des Rohölpreises um zehn Prozent die globale Inflationsentwicklung um 0,4 Prozent dynamisieren und das Wirtschaftswachstum zwischen 0,1 und 0,2 Prozent beeinträchtigen könnte. Insbesondere die rohstoffarmen Industrieländer in Europa und in Asien wären in erster Linie davon betroffen."
Die aktuelle Gemengelage sorge daher zunächst für Vorsicht an den Aktienmärkten. "Damit springt die Börsenampel zunächst auf Rot. Im Dax lässt sich allerdings noch keine Panik erkennen. Die Investoren setzen weiter darauf, dass es sich nur um eine kurzfristige militärische Auseinandersetzung im Iran handeln wird. Ob dieser Optimismus gerechtfertigt ist, darf angezweifelt werden. Die Situation bleibt unübersichtlich und es kann jederzeit zu einer Kettenreaktion kommen", so Lipkow.
Auch von konjunktureller Seite sehen Marktbeobachter wenig Unterstützung. "Auch die heute vorgelegten Bruttoinlandsproduktzahlen für die Eurozone lieferten keinen Grund für Freudensprünge. So blieb die Wachstumsrate leicht hinter den Erwartungen zurück und zeigt eindrucksvoll, wie fragil der aktuelle Wirtschaftsaufschwung in Europa ist. Kommen jetzt noch die Einflüsse der bereits angesprungenen Energiepreise auf die zukünftige Konjunkturentwicklung hinzu, sollte sich die Stimmung in den Unternehmen und Haushalten rasch wieder eintrüben", sagte Lipkow.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung an den Märkten rechnet er vor dem Wochenende mit einer vorsichtigeren Positionierung vieler Marktteilnehmer. "Speziell vor dem bevorstehenden Wochenende dürften sich einige Anleger wesentlich defensiver aufstellen bzw. sich an den Seitenlinien postieren", so Lipkow.

Euro schwächer, Gold und Öl legen zu

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1580 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8636 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte zugleich zulegen. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.096 US-Dollar gezahlt, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht. Das entsprach einem Preis von 141,48 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 87,77 US-Dollar, das waren 2,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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