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Startseite Deutschland & die WeltTeureres Öl durch Iran-Krieg bedroht Deutschlands Wirtschaftswachstum
Deutschland & die Welt

Teureres Öl durch Iran-Krieg bedroht Deutschlands Wirtschaftswachstum

von Hasepost Redaktion 5. März 2026
von Hasepost Redaktion 5. März 2026
Industrieanlage (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Steigende Ölpreise infolge des Iran-Kriegs könnten das Wachstum der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren deutlich dämpfen. Eine Simulation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt für die Jahre 2026 und 2027 spürbare Einbußen beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) und höhere Inflationsraten. Die wirtschaftlichen Risiken entstehen dabei vor allem indirekt über Energiepreise, Finanzmärkte und Lieferketten.

IW-Simulation zeigt mögliche BIP-Verluste

Bei einem Ölpreis von 150 US-Dollar pro Barrel würde das deutsche BIP 2026 um 0,5 Prozent und 2027 um 1,3 Prozent geringer ausfallen, so eine Simulation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das entspricht einem Verlust von mehr als 80 Milliarden Euro über die zwei Jahre.
Auch ein geringerer Anstieg des Ölpreises hätte demnach spürbare Folgen: Klettert er auf 100 US-Dollar, belaufen sich die BIP-Verluste auf 0,3 Prozent im Jahr 2026 und 0,6 Prozent im Jahr 2027 – ein wirtschaftlicher Schaden von etwa 40 Milliarden Euro über die zwei Jahre.

Deutlich höherer Preisdruck auf Verbraucher

Zudem würde die Inflation angeheizt: Bei einem Ölpreis von 100 US-Dollar liegen die Verbraucherpreise 2026 um rund 0,8 Prozent höher, 2027 um 1,0 Prozent. Bei 150 US-Dollar fallen die Verbraucherpreise 2026 um rund 1,6 Prozent und 2027 um etwa 1,9 Prozent höher aus. Denn höhere Energiepreise verteuern Transport, Heizung, Produktion und zahlreiche Vorprodukte – Effekte, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis zu den Verbraucherpreisen fortsetzen.
Im deutschen Außenhandel spielt der Iran zwar nur eine untergeordnete Rolle, wirtschaftliche Risiken entstehen jedoch indirekt: Neben steigenden Energiepreisen gehören dazu Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten, Unterbrechungen globaler Lieferketten und die Fragmentierung der Weltwirtschaft. „Mit Verwerfungen in einem Ausmaß wie in den Ölkrisen der 1970er-Jahre ist derzeit nicht zu rechnen“, sagte Galina Kolev-Schaefer vom IW. „Dennoch treffen jeder Energiepreisanstieg und jede Störung des globalen Handels die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten deutschen Wirtschaft empfindlich“, so Kolev-Schaefer weiter, Quelle: IW.

Ausmaß der Folgen hängt von Konfliktverlauf ab

Wie gravierend die Folgen sein werden, hänge vom Ausmaß der Ausbreitung sowie der Dauer des Konflikts und der Beeinträchtigung des Transportwegs für Erdöl über die Straße von Hormus ab.
Zur Abschätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen eines Ölpreisschocks auf Deutschland hatte das IW Simulationen mit dem Global Economic Model von Oxford Economics durchgeführt. Im Basisszenario wurde ein Ölpreis von 60 US-Dollar pro Barrel Brent für 2026 und 2027 unterstellt, zwei Alternativszenarien gehen ab März 2026 von 100 bzw. 150 US-Dollar aus. Es wurden dabei nur die wirtschaftlichen Anpassungen an den Ölpreisanstieg modelliert. Effekte durch steigende geopolitische Unsicherheit oder höhere Gaspreise werden dabei nur indirekt erfasst.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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