Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat sich für einen besseren Schutz deutscher Soldaten im Nahen Osten ausgesprochen. Angesichts internationaler Militärpräsenz in der Region betonte er, Deutschland müsse seine Schutzmaßnahmen anpassen, ohne sich an Kampfhandlungen zu beteiligen.
Nouripour fordert verbesserten Schutz deutscher Soldaten
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) machte in einem Interview mit den Sendern RTL und ntv deutlich, dass der Schutz der in der Region stationierten Bundeswehrsoldaten aus seiner Sicht ausgebaut werden müsse. "Die deutschen Soldaten, die beschossen worden sind, nicht direkt persönlich, aber in den Orten, wo sie waren, beispielsweise im Nordirak, werden gerade meines Wissens möglichst gut geschützt", sagte er den Sendern RTL und ntv. "Und natürlich wird Deutschland schauen müssen, wie auch dort hochgefahren werden muss."
Beispiele aus Frankreich und England
Nouripour verwies auf Maßnahmen anderer europäischer Staaten im Nahen Osten. Frankreich hatte nach seinen Worten einen Flugzeugträger ins Mittelmeer verlegt und habe damit gezeigt, wie man große Präsenz mit minimalem Aufwand zeigen könne. Auch England sei aktiv geworden und habe Hubschrauber zur Drohnenabwehr entsendet.
Im Fall von England und Frankreich gehe es jedoch nicht darum, sich am Krieg zu beteiligen, sondern eigene Interessen und Leute zu schützen, stellte Nouripour klar. "Das sollten wir genauso machen. Und deshalb gibt es jetzt nicht unbedingt einen Grund, ein Schiff irgendwohin zu schicken."
✨ mit KI bearbeitet