Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) ruft zu einem sachlichen und altersgerechten Umgang mit dem Iran-Krieg im Schulunterricht auf. Lehrkräfte sollen nach ihren Worten Schülerinnen und Schülern helfen, Bilder und Botschaften aus Medien und Umfeld einzuordnen und ihre Ängste zu bewältigen.
Unterricht als Raum für Einordnung und Orientierung
Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) wirbt für einen sachlichen und altersgerechten Umgang mit dem Iran-Krieg im Unterricht an Schulen in Deutschland. „Gerade in Zeiten internationaler Krisen ist das Klassenzimmer ein wichtiger Raum für Einordnung und Orientierung. Denn Kinder und Jugendliche werden mit Bildern und Botschaften aus den Nachrichten, den sozialen Netzwerken und ihrem privaten Umfeld konfrontiert, die schwer einzuordnen, oft auch schwer auszuhalten sind“, sagte Prien der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).
Ein „aufgeklärter, pädagogisch begleiteter Unterricht“ lasse die Kinder und Jugendlichen mit ihren Befürchtungen und Ängsten nicht allein, betonte die Bildungsministerin in der „Rheinischen Post“. „Lehrkräfte leisten einen unverzichtbaren Beitrag“, sagte Prien. Sie schüfen Raum für Fragen und stärkten die Fähigkeit zur kritischen Urteilsbildung ihrer Schüler.
Stärkung der Demokratiebildung
„Demokratiebildung heißt auch, junge Menschen dazu zu befähigen, Informationen zu prüfen, Propaganda zu erkennen und unterschiedliche Perspektiven auszuhalten“, erklärte die Bildungsministerin in der „Rheinischen Post“. „Lehrkräfte müssen wir deshalb darin bestärken, aktuelle weltpolitische Ereignisse sachlich, altersgerecht und auf der Grundlage unserer freiheitlich-demokratischen Werte im Unterricht zu thematisieren.“
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