Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, rät Autofahrern angesichts der aktuellen Entwicklung der Kraftstoffpreise zu besonderer Aufmerksamkeit. In der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) empfiehlt er, Preisgewohnheiten zu hinterfragen und sich vor dem Tanken aktiv zu informieren. Preissteigerungen seien sowohl vor als auch nach Beginn der Militärschläge zu beobachten gewesen, die sich am Rohölmarkt und im Großhandel widerspiegelten.
Bundeskartellamt ruft zum Preisvergleich auf
Andreas Mundt
Nach Angaben von Mundt gebe es die höchsten Preisspitzen nach wie vor eher in den Morgenstunden. Über die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt könnten sich Verbraucher jederzeit über die aktuellen Kraftstoffpreise an Tankstellen in Deutschland informieren.
Preissteigerungen im Zuge der Militärschläge
„Nach Beginn der Militärschläge waren Preissteigerungen um durchschnittlich circa fünf bis sechs Cent pro Liter zu verzeichnen, an den Tagen davor im Umfang von circa vier Cent pro Liter“, sagte Mundt der „Rheinischen Post“. „Bereits die Erwartung an eine Zuspitzung der Lage hat Beschaffungskosten und Preise getrieben“, sagte er. Die Entwicklungen folgten laut Mundt insgesamt weitgehend dem Preissprung bei Rohöl und im Kraftstoffgroßhandel.
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