Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington über mögliche neue Handelsabkommen zwischen beiden Ländern gesprochen. Zugleich sagte Merz den USA Unterstützung im Vorgehen gegen den Iran zu, während Trump erneut seine Handelspolitik sowie sein Vorgehen gegenüber dem Iran verteidigte und scharfe Kritik an Spanien und der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte.
Trump kündigt „sehr große Handelsabkommen“ an
US-Präsident Donald Trump berichtete bei der traditionellen Pressebegegnung im Oval Office von Gesprächen mit Bundeskanzler Friedrich Merz über neue wirtschaftliche Vereinbarungen. „einige sehr große Handelsabkommen“, sagte Trump am Dienstag in Anwesenheit des Kanzlers. „Diese werden jetzt ausgearbeitet“, fügte der US-Präsident hinzu, ohne weitere Details zu nennen.
Trump bezeichnete Merz als Freund und lobte die Beziehungen zur Bundesrepublik. Merz sei mittlerweile ein Freund geworden, die Handelsbeziehungen zu Deutschland seien „großartig“. „Wir konnten gute Deals abschließen“, sagte Trump.
Unterstützung im Konflikt mit Iran
Der Bundeskanzler versicherte dem US-Präsidenten bei seinem sehr kurzen Redebeitrag, die USA bei dem Vorgehen gegen den Iran zu unterstützen.
Bei der Pressebegegnung rückte anschließend vor allem der Angriff auf den Iran in den Mittelpunkt. Trump schilderte seine Sicht auf die Eskalation. „Ich dachte, dass sie zuerst angreifen, das wollte ich nicht geschehen lassen“, sagte Trump über den Iran. Nach seinen Worten sei mittlerweile fast das gesamte Militär im Iran ausgeschaltet. „Ein paar Raketen haben sie noch“, sagte Trump.
Scharfe Kritik an Spanien und Lob für Deutschland
In diesem Zusammenhang äußerte Trump deutliche Kritik an Nato-Partner Spanien. Die Spanier weigerten sich nach seiner Darstellung nicht nur, fünf Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes in die Verteidigung zu investieren, sondern würden den USA auch verbieten, von dort Angriffe auf den Iran zu fliegen. „Wir werden alle Handelsbeziehungen zu Spanien aufkündigen“, sagte Trump im Oval Office.
Mit Blick auf Deutschland zeigte sich der US-Präsident deutlich zufriedener. Deutschland lasse die US-Flugzeuge starten und landen. „Wir erwarten nicht von Deutschland, dass sie Soldaten schicken“, sagte Trump.
Trump hob seine Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung unter Merz hervor. Insgesamt setze er große Hoffnung in Deutschland gerade mit dem neuen Bundeskanzler. Der sei nach seinen Worten das Gegenteil von Angela Merkel, deren Migrationspolitik der US-Präsident erneut kritisierte.
Noch einmal von Journalisten auf den Zollkonflikt mit der EU angesprochen, gab sich Trump überzeugt von seiner bisherigen Linie. Auf die Frage, wie er den Konflikt lösen wolle, zeigte sich Trump siegesgewiss und sah offenbar wenig Handlungsbedarf. „Wir haben gewonnen“, sagte Trump. Die Zölle hätten die USA bereits „reich gemacht“.
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