HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGrüne stimmen über umfassende Reform ihrer Parteisatzung ab
Deutschland & die Welt

Grüne stimmen über umfassende Reform ihrer Parteisatzung ab

von Hasepost Redaktion 2. März 2026
von Hasepost Redaktion 2. März 2026
Abstimmung auf Grünen-Parteitag (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
28

Die Grünen lassen ihre Mitglieder im Juni per Urabstimmung über eine umfassende Reform der Parteisatzung entscheiden. Bundesvorstand und Parteirat haben dafür eine Vorlage mit 17 Änderungsvorschlägen verabschiedet, über die jeweils einzeln abgestimmt werden soll, wie die "taz" berichtet. Ziel ist es demnach, innerparteiliche Abläufe zu straffen und gleichzeitig neue Formen der Beteiligung zu schaffen.

Parteispitze legt Reformpaket vor

Wie die "taz" berichtet, haben Bundesvorstand und Parteirat eine entsprechende Vorlage zur Satzungsreform beschlossen. In dem Beschluss heißt es laut "taz": "Unsere Aufgabe ist es, unsere innerparteiliche Demokratie weiterzuentwickeln." Weiteres Ziel sei es, "auf Basis unserer demokratischen Grundsätze neue Schlagkraft in der politischen Auseinandersetzung zu gewinnen". Die empfohlene Satzungsänderung besteht insgesamt aus 17 Vorschlägen.
Ein Schwerpunkt der Reform betrifft den Ablauf von Parteitagen. Die Parteispitze möchte "die Anzahl der Anträge reduzieren" und dadurch die "Debatten und Abstimmungen verständlicher machen". Gleichzeitig sollen die Hürden für die Antragstellung erhöht werden. Künftig sollen für Anträge von einfachen Mitgliedern 50 Unterstützerunterschriften nicht mehr ausreichen. Stattdessen ist eine atmende Grenze von 0,05 Prozent der Parteimitglieder vorgesehen. Derzeit entspräche das rund 90 Personen.

Mitgliederräte als neues Beteiligungsinstrument

Auf der anderen Seite plant die Parteiführung, die Beteiligungsmöglichkeiten der Basis durch ein neues Instrument zu stärken. Vorgesehen ist die Einführung sogenannter Mitgliederräte als "Debattenraum, ähnlich wie einen Bürgerrat, in dem geloste Mitglieder Handlungsempfehlungen für kontrovers diskutierte Themen erarbeiten". Pro Jahr soll maximal ein solcher Mitgliederrat mit 30 bis 60 Mitgliedern eingerichtet werden können. Über die Ergebnisse könnten Parteitage abstimmen.
Daneben soll der Posten der Politischen Geschäftsführung umbenannt werden. Künftig wäre die Rede ähnlich wie bei anderen Parteien von "eine*r Generalsekretär*in". Außerdem soll die Trennung von Amt und Mandat lockerer gehandhabt werden: Drei statt wie bisher zwei Mitglieder des Bundesvorstands dürften zugleich Abgeordnete in einem Parlament sein.

Neuaufstellung des Parteirats und Zeitplan

Ebenfalls reformiert werden soll der Parteirat, der eine Art erweiterten Vorstand darstellt. In der Zusammensetzung des Gremiums sollen sich künftig Machtpositionen widerspiegeln. Vorgesehen ist, dass etwa je zwei Mitglieder von Landesregierungen und gegebenenfalls der Bundesregierung sowie führende Köpfe aus dem EU-Parlament, aus Landtagen und Kommunen im Parteirat vertreten sind. In der neuen Satzung soll dies allerdings nicht als feste Vorgabe, sondern als Soll-Vorschrift formuliert werden.
"Von unseren Gremien und dem Führungspersonal wird schon jetzt erwartet, dass sie strategische Entscheidungen treffen. Der Austausch zwischen ihnen soll künftig besser koordiniert werden", sagte Pegah Edalatian, Politische Geschäftsführerin der Partei, der "taz". "Aber gleichzeitig sind wir die Grünen. Wir wollen auch die Parteitage stärken, indem wir die entscheidenden Debatten auf die Bühne holen und die Delegierten besser verstehen, worum es geht."
In den kommenden Monaten sollen die Parteimitglieder zunächst umfangreich über das Für und Wider der Änderungsvorschläge diskutieren. Ab dem 9. Juni dürfen sie dann abstimmen, das Ergebnis wird voraussichtlich im Juli erwartet. Nach Auffassung der Parteispitze reicht für die Annahme der Vorschläge bei der Urabstimmung eine einfache Mehrheit. Ein Quorum muss demnach nicht erfüllt werden.

✨ mit KI bearbeitet

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
EU-Kommission verwässert zentrales Buy-European-Gesetz für Industrie
nächster Artikel
Wall Street trotzt Iran-Konflikt, Öl- und Goldpreise steigen

das könnte Sie auch interessieren

Grünen-Spitzenkandidat Özdemir fordert Handyverbot an allen Schulen

4. März 2026

Linke attackiert Bürgergeld-Reform als sozial ungerechtes Kürzungspaket

4. März 2026

Schneider fordert wegen Irankrieg schnellere Wende zu erneuerbaren...

4. März 2026

EU plant weitreichendes Verbot von Fleischersatz-Namen

4. März 2026

Aktuelle Lottozahlen: 6 aus 49 und Superzahl gezogen

4. März 2026

Religionsforscherin: Tech-Eliten inszenieren Künstliche Intelligenz wie Glauben

4. März 2026

CDU-Politiker attackiert US-Sicherheitskurs, zweifelt regelbasierte Ordnung

4. März 2026

Dax erholt sich kräftig dank Hoffnungen im Nahost-Konflikt

4. März 2026

Hapag-Lloyd zweifelt an schnellem Militärschutz in Straße von...

4. März 2026

Günther fordert wegen Irankrieg massiv mehr erneuerbare Energien

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Grünen-Spitzenkandidat Özdemir fordert Handyverbot an allen Schulen

    4. März 2026
  • Linke attackiert Bürgergeld-Reform als sozial ungerechtes Kürzungspaket

    4. März 2026
  • Schneider fordert wegen Irankrieg schnellere Wende zu erneuerbaren Energien

    4. März 2026
  • EU plant weitreichendes Verbot von Fleischersatz-Namen

    4. März 2026
  • Aktuelle Lottozahlen: 6 aus 49 und Superzahl gezogen

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3