HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...
So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung...
Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der...
Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel...
TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring
Das ist das Festprogramm zum Jubiläumsjahr 100 Jahre...
Warum Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann die Firma Fräcon...
Israel startet präventiven Militärschlag gegen Iran – landesweiter...
Mehrere Einbrüche in Wallenhorst-Rulle
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWirtschaftsministerium plant drastische Einschnitte bei Förderung kleiner Solaranlagen
Deutschland & die Welt

Wirtschaftsministerium plant drastische Einschnitte bei Förderung kleiner Solaranlagen

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026
43

Das Bundeswirtschaftsministerium plant weitreichende Änderungen bei der Förderung von Solarenergie. Ein Arbeitsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sieht unter anderem Einschränkungen für kleine Solaranlagen auf Wohnhäusern, eine Pflicht zu intelligenten Stromzählern und neue Regeln für die Einspeisung ins Netz vor. Laut „Spiegel“-Bericht könnte dies sowohl private Betreiber als auch größere gewerbliche Anlagen spürbar treffen.

Keine Förderung mehr für kleine Dachanlagen

Künftige Solaranlagen auf privaten Wohnhäusern mit einer Leistung von weniger als 25 Kilowatt sollen nach dem Arbeitsentwurf keine Förderung mehr erhalten. Bisher bekommen solche Anlagen zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde, abhängig von ihrer Größe und davon, ob sie nur einen Teil ihres Stroms einspeisen oder den gesamten erzeugten Strom ins Netz abgeben.
Betreiber kleiner Anlagen mit einer Kapazität von weniger als 25 Kilowatt sollen sich dem Entwurf zufolge künftig selbst einen Abnehmer für ihren Strom suchen, bevor sie diesen ins Netz einspeisen dürfen. Bislang waren die Netzbetreiber verpflichtet, den Strom aus solchen Anlagen stets abzunehmen.

Pflicht zu Smart Metern und begrenzte Einspeisung

Für kleinste Anlagen unter sieben Kilowatt ist laut Entwurf eine Einbaupflicht für intelligente Stromzähler vorgesehen, was die Investitionskosten erhöht. Die Betreiber dieser Anlagen müssen bis spätestens Ende 2028 einen Antrag auf vorzeitige Ausstattung mit einem solchen Zähler stellen. Balkonkraftwerke sind von dieser Regelung ausgenommen.
Zudem sollen Solardachanlagen nach den Plänen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nur noch die Hälfte ihrer Leistung in das Stromnetz einspeisen dürfen. Darüber hinausgehende Strommengen dürfen nur selbst verbraucht oder im eigenen Speicher zwischengelagert werden. Im Gesetzentwurf ist noch offen, ob diese Begrenzung nur für Anlagen unter 25 Kilowatt oder auch für Anlagen bis 100 Kilowatt gelten soll. Bisher war die Einspeiseleistung auf 60 Prozent gedrosselt, nach dem Einbau eines Smart Meters entfiel diese Einschränkung vollständig. Balkonkraftwerke sind auch von dieser Regelung ausgenommen.

Neue Fördersystematik für große Anlagen

Ein weiterer Punkt in dem Entwurf betrifft das Marktsegment größerer Anlagen. Anlagen mit einer Leistung von mehr als 25 Kilowatt erhalten derzeit je nach Größe unterschiedliche Fördersätze. Reiche will diese Fördersätze vereinheitlichen, was sehr großen Solarparks von Konzernen wie Eon und RWE gegenüber kleineren gewerblichen Anlagen bevorteilen dürfte. Als Hauptgrund werden die enormen Skaleneffekte beim Anlagenbau genannt.
Das Bundeswirtschaftsministerium wollte die Details aus dem Entwurf auf Anfrage des „Spiegels“ nicht kommentieren. „Man wolle der öffentlichen Konsultation nicht vorgreifen“, sagte ein Sprecher dem Magazin. „Diese werde erfolgen, sobald die Arbeiten an der EEG-Novelle abgeschlossen seien.“
Grundsätzlich bestehe beim EEG Handlungsbedarf, da die Kosteneffizienz und die Versorgungssicherheit „in den letzten Jahren zu wenig berücksichtigt“ worden seien, heißt es weiter. Die Allgemeinheit dürfe nicht weiter über Steuermittel Strom aus kleinen Solardachanlagen finanzieren, „die sich bereits ohne Förderung wirtschaftlich tragen könnten“.
Der Zubau von Photovoltaik und Windkraft hat im vergangenen Jahr die im EEG festgelegten Ausbauziele nicht erreicht. Laut den Vorgaben sollen seit 2025 jährlich 7,8 Gigawatt Windenergie neu installiert werden, ab 2026 soll der Solarzubau auf jährlich 22 Gigawatt steigen. Die Kürzung der Einspeisevergütung im EEG hatte in den Jahren nach 2012 dazu geführt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien einbrach.

✨ mit KI bearbeitet

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer
nächster Artikel
Bund und Länder einigen sich auf Krankenhausreform-Kompromiss

das könnte Sie auch interessieren

Merz verurteilt Irans Angriffe und fordert sofortigen Stopp

28. Februar 2026

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in Nahost-Region

28. Februar 2026

Werder Bremen siegt im Kellerduell und stoppt Negativserie

28. Februar 2026

Berlin: Tausende demonstrieren für US‑israelische Luftangriffe auf Iran

28. Februar 2026

Grüne attackieren CDU-Gaspläne: Vorwurf enger Gaslobby-Verbindungen

28. Februar 2026

Bundesregierung warnt vor Reisen in Nahost-Region

28. Februar 2026

Union überholt AfD im Sonntagstrend erstmals seit Monaten

28. Februar 2026

Niedersachsen erhöht Schutzvorkehrungen für jüdische Einrichtungen und Mitbürger

28. Februar 2026

Hannover 96 siegt bei Arminia Bielefeld durch Handelfmeter

28. Februar 2026

E3-Staaten erhöhen Druck auf Iran wegen Atom- und...

28. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Merz verurteilt Irans Angriffe und fordert sofortigen Stopp

    28. Februar 2026
  • Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in Nahost-Region

    28. Februar 2026
  • Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck

    28. Februar 2026
  • 3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an die Tabellenspitze

    28. Februar 2026
  • So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung in Osnabrück erarbeitet werden

    28. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3