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Startseite Deutschland & die WeltGender Pay Gap 2025: Verdienstungleichheit bleibt unverändert hoch
Deutschland & die Welt

Gender Pay Gap 2025: Verdienstungleichheit bleibt unverändert hoch

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026
Frau auf einer Rolltreppe (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt haben sich im Jahr 2025 nicht verringert. Der sogenannte Gender Gap Arbeitsmarkt lag mit 37 Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte. Während sich einige Kennziffern leicht veränderten, blieb die Gesamtlage bei der erweiterten Verdienstungleichheit stabil.

Unterschiede bei Stundenlöhnen und Arbeitszeit

Der unbereinigte Gender Pay Gap lag im Berichtsjahr 2025 bei 16 Prozent. Das heißt, Frauen verdienten 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer, wie Destatis weiter mitteilte. Ausgehend vom unbereinigten Gender Pay Gap lassen sich knapp zwei Drittel der Verdienstlücke durch die für die Analyse zur Verfügung stehenden Merkmale erklären. Der unerklärte Teil entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap von sechs Prozent.
Eine wesentliche Ursache für die Verdienstunterschiede insgesamt zwischen Frauen und Männern ist laut Destatis weiterhin die höhere Teilzeitquote von Frauen. Während Männer 2025 über alle Beschäftigungsverhältnisse hinweg durchschnittlich gut 34 Stunden pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgingen, waren es bei Frauen knapp 28 Stunden pro Woche. Damit brachten Frauen wie in den vergangenen Jahren 18 Prozent weniger Zeit für bezahlte Arbeit auf als Männer. Dieser Unterschied wird als Gender Hours Gap bezeichnet.

Erwerbsbeteiligung und Gender Employment Gap

Auch in der Erwerbsbeteiligung gibt es weiterhin Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Aktuelle Zahlen zur Erwerbstätigkeit aus dem Jahr 2024 zeigen nach Angaben von Destatis, dass knapp 74 Prozent aller Frauen einer bezahlten Arbeit nachgingen. Bei den Männern waren es rund 81 Prozent. Damit sank der Gender Employment Gap im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf acht Prozent. Aus den drei Gender Gaps – Gender Pay Gap, Gender Hours Gap und Gender Employment Gap – wird der Gender Gap Arbeitsmarkt berechnet.

Deutliche Ost-West-Unterschiede

Auf Ebene der Bundesländer zeigt sich ein geteiltes Bild. In den östlichen Bundesländern fiel der Indikator für die erweiterte Verdienstungleichheit 2025 mit 22 Prozent wesentlich geringer aus als im Westen mit 39 Prozent, wie Destatis mitteilte. Am niedrigsten war der Gender Gap Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern mit 17 Prozent, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 20 Prozent. In den westlichen Bundesländern lag der Wert hingegen höher: am höchsten in Baden-Württemberg und Bayern mit 41 Prozent, gefolgt von Hessen, Niedersachsen und dem Saarland mit jeweils 40 Prozent.
Ein wesentlicher Grund für das Ost-West-Gefälle ist nach Angaben von Destatis die historisch bedingte, höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen in den östlichen Bundesländern. Zudem arbeiten sie dort häufiger in Vollzeit. Dadurch fallen sowohl der Gender Pay Gap, der Gender Hours Gap als auch der Gender Employment Gap in den östlichen Bundesländern geringer aus als im Westen.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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