Die Vorsitzende der Frauen Union in der CDU und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stellt sich hinter den CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, der wegen eines alten Videos in die Kritik geraten ist. Warken sieht in der Veröffentlichung des Videos ein gezieltes Manöver im Wahlkampf und betont Hagels Haltung zu Gleichberechtigung und der Rolle von Frauen.
Warken spricht von Wahlkampfmanöver
Nina Warken, Vorsitzende der Frauen Union in der CDU und Bundesgesundheitsministerin, nahm den CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, gegen Vorwürfe in Schutz, die sich an ein älteres Video knüpfen. Warken sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe), dass der Zeitpunkt der aktuellen Debatte für sie ein Hinweis sei, dass es sich bei der Veröffentlichung des Videos um ein Wahlkampfmanöver handele.
Sie verwies auf ihre langjährige Zusammenarbeit mit Hagel. Wörtlich sagte sie der „Rheinischen Post“: „Ich arbeite seit vielen Jahren eng mit ihm zusammen und erlebe ihn als verantwortungsvollen Politiker mit modernen Einstellungen zum Thema Gleichberechtigung und zur Rolle von Frauen in Gesellschaft und Politik.“ Nach ihren Worten habe Hagel zu dem Vorgang bereits alles gesagt, was zu sagen sei: „Es war Mist und er würde das heute nicht mehr so formulieren“, so die frühere Generalsekretärin der baden-württembergischen CDU.
Altes Video sorgt für Kritik
In dem nun wieder aufgegriffenen, acht Jahre alten Video berichtete der damals 29 Jahre alte Landtagsabgeordnete Manuel Hagel von einem Besuch an einer Realschule in seinem Wahlkreis. In der Schilderung ging er vor allem auf eine Schülerin ein, die nach seinen Angaben die erste Frage gestellt habe: „Ich werd`s nie vergessen, die erste Frage, sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen.“
Die Grünen-Politikerin und Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer hatte das Video veröffentlicht.
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