Die SPD unterstützt Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Asylbewerber schneller in Arbeit zu bringen. Bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland sollen sie arbeiten dürfen, auch wenn das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Die SPD verweist auf die Bedeutung von Arbeit für Integration und die Wirtschaft, Dobrindt auf einen von ihm vorgelegten „Sofort-in-Arbeit-Plan“.
Die SPD stellt sich hinter entsprechende Vorhaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Asylbewerbern einen früheren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. „Arbeit ist ein entscheidender Faktor für eine gelingende Integration, insbesondere um die deutsche Sprache schnell zu lernen“, sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
SPD verweist auf Integration und Fachkräftebedarf
„Zudem brauchen wir vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dringend Arbeitskräfte für die Wirtschaft.“ Daher sei es zu begrüßen, „dass Minister Dobrindt jetzt hier den Koalitionsvertrag umsetzt“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“.
Dobrindts „Sofort-in-Arbeit-Plan“
Nach Angaben von Bundesinnenminister Dobrindt soll ein „Sofort-in-Arbeit-Plan“ den Zugang von Asylbewerbern zum Arbeitsmarkt beschleunigen, wie er der „Bild am Sonntag“ sagte. Demnach sollen Asylbewerber bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland arbeiten dürfen, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Dem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge soll es keine Arbeitspflicht geben. „Die neuen Regeln ändern nichts am Ablauf und Ausgang des Asylverfahrens“, sagte eine Sprecherin des Ministers der „Bild am Sonntag“.
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