Die Bundestagsfraktion der Grünen hat einen neuen Beirat für Wirtschaftsfragen ins Leben gerufen, dem rund 50 Führungskräfte aus der Wirtschaft angehören sollen. Das Gremium mit Vertretern unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen soll am 2. März zu seiner Auftaktsitzung zusammenkommen, berichtet das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine entsprechende Liste.
Neuer Wirtschaftsbeirat mit breiter Besetzung
Die Bundestagsfraktion der Grünen hat einen neuen Beirat für Wirtschaftsfragen gegründet, dem nach Angaben des „Handelsblatts“ (Freitagausgabe) rund 50 Manager, Aufsichtsräte und Gründer angehören sollen. Das Gremium soll dem Bericht zufolge am 2. März erstmals tagen.
Dem Wirtschaftsbeirat sollen Vertreter unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen angehören. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen auch Manager, die in der Vergangenheit mit Kritik an den Grünen aufgefallen sind. Genannt werden der Eon-Vorstandsvorsitzende Leonhard Birnbaum, Stefan Kapferer, Chef des Stromnetzbetreibers 50 Hertz und einst Staatssekretär des damaligen Bundeswirtschaftsministers Philipp Rösler (FDP), sowie Dirk Jandura, Präsident des Außenhandelsverbands BGA.
Schwerpunkt auf unternehmerischer Verantwortung
„Wir haben bei der Berufung in den Beirat bewusst einen Schwerpunkt auf Personen mit Geschäftsverantwortung in Unternehmen gelegt“, sagte die Wirtschafts- und Finanzpolitikerin der Grünen, Katharina Beck, dem „Handelsblatt“. Ziel sei es demnach, im Austausch mit den Mitgliedern des Beirats unterschiedliche Perspektiven aus der Wirtschaft einzubeziehen.
Kritische und vielfältige Perspektiven erwünscht
„Wir wollen einen vertrauensvollen Raum schaffen, in dem wir regelmäßig konstruktive, gerne auch kritische, und vor allem konkrete und realistische Perspektiven gewinnen“, erklärte Beck laut „Handelsblatt“. Sie freue sich „extrem über die gelungene Vielfalt der Besetzung“, so Beck weiter.
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