Die Arbeitgeber fordern von der schwarz-roten Bundesregierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein umfassendes Reformpaket mit Steuersenkungen, geringeren Sozialausgaben und weniger Bürokratie. BDA-Präsident Rainer Dulger wirft der Regierung mangelnde Entschlossenheit vor und mahnt schnelle Entscheidungen an, um die wirtschaftliche Stärke Deutschlands zu sichern.
Arbeitgeber dringen auf Reformagenda
Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), zeigte sich gegenüber der „Bild“ unzufrieden mit dem Kurs der schwarz-roten Bundesregierung. „Die Bundesregierung muss endlich eine Reformagenda auf den Tisch legen, die diesen Namen auch verdient“, sagte Dulger der „Bild“. Deutschland bleibe nur dann ein starkes Land, wenn man jetzt die Ärmel hochkrempele. „Im Zweifel muss der Kanzler führen – so wie Gerhard Schröder es während der Agenda-Reformen getan hat“, sagte Dulger der „Bild“.
Forderungen nach weniger Bürokratie und mehr Netto
Konkret mahnte Dulger laut „Bild“ weniger Bürokratie, einen effizienteren Sozialstaat und „mehr Netto vom Brutto“ an. Deutschland brauche Entscheidungen, warnte der BDA-Präsident. Das Land verliere sonst weiter an Kraft: „Eigentlich ist es bereits fünf nach zwölf“, sagte Dulger der „Bild“.
Warnung vor Steuererhöhungen
Zugleich warnte der BDA-Präsident laut „Bild“ die SPD vor Steuererhöhungen. „Wir brauchen wirksame Verbesserungen für Arbeitsplätze statt Scheinlösungen wie noch mehr Schulden oder Steuererhöhungen“, sagte Dulger der „Bild“.
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