Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich gegen Vorschläge aus Teilen von SPD und CDU ausgesprochen, den Zugang zu Social Media für Jugendliche zu beschränken. Statt neuer Verbote im Netz fordert er eine Pflicht zur Nutzung von Klarnamen im Internet und verweist auf bestehende Regelungen im analogen Raum.
Söder lehnt Beschränkung von Social Media für Jugendliche ab
Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder stellt sich gegen den Vorstoß aus Teilen von SPD und CDU, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche einzuschränken. „Gerade die Freunde von der Sozialdemokratie sind oft ganz vorne dabei, wenn es um Verbote geht. Ich bin da zurückhaltend“, sagte er der „Mediengruppe Bayern“ (Mittwochsausgabe).
Söder betonte, man könne zwar über viele Fragen rund um Social Media diskutieren, doch er sehe derzeit andere Schwerpunkte. Man könne über vieles reden, „aber im Moment ist das keine der zentralsten Fragen“, sagte er der „Mediengruppe Bayern“.
Forderung nach Klarnamenpflicht im Netz
Aus Sicht von Söder wäre eine Klarnamenpflicht im Internet von größerer Bedeutung als Beschränkungen für Jugendliche. „Wichtiger wäre seiner Ansicht nach eine Klarnamenpflicht im Internet. „Bei Demonstrationen auf der Straße gibt es auch aus guten Gründen ein Vermummungsverbot. Warum also nicht auch im Digitalen? Das würde vieles ändern“, sagte Söder der „Mediengruppe Bayern“.
✨ mit KI bearbeitet