Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich zu Jahresbeginn leicht aufgehellt. Das Geschäftsklima ist im Januar von -22,7 auf -20,9 Punkte gestiegen, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Trotz der verbesserten Einschätzung verharrt die Branche nach Angaben des Instituts weiter in einer schwierigen Lage.
Leicht bessere Stimmung, aber weiter schwierige Lage
Das Münchner Ifo-Institut berichtet von einem Anstieg des Geschäftsklimas im Wohnungsbau von -22,7 auf -20,9 Punkte im Januar. Die Unternehmen zeigten sich demnach etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften, auch die Erwartungen hellten sich auf. „Die Baubranche bleibt in einer Warteschleife“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, laut Ifo-Institut. „Bis sich die gestiegenen Wohnungsbaugenehmigungen in Aufträgen realisieren, braucht es Geduld“, so Wohlrabe weiter.
Hoher Anteil an Unternehmen mit Auftragsmangel
Im operativen Geschäft ist von der besseren Stimmung bislang nur wenig zu erkennen. Nach Angaben des Ifo-Instituts stieg im Januar der Anteil der Unternehmen im Wohnungsbau, die von zu wenig Aufträgen berichten, von 47,7 auf 49,8 Prozent. Der Anteil der Firmen, die von abgesagten Bauprojekten berichten, blieb dagegen nahezu unverändert und sank leicht von 11,5 auf 11,1 Prozent. „Außerdem verringerte das eisige Wetter auch vielerorts die Bauaktivitäten im Januar“, sagte Wohlrabe laut Ifo-Institut.
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