RB Leipzig und der VfL Wolfsburg haben sich zum Abschluss des 22. Bundesliga-Spieltags mit 2:2 getrennt. In einer intensiven Partie dominierte Leipzig vor allem die erste Halbzeit, nutzte seine Chancen aber nicht konsequent. Wolfsburg ging zweimal in Führung, Leipzig glich beide Male aus.
RB Leipzig startete druckvoll in die Begegnung und setzte die Gäste aus Wolfsburg früh unter Druck. Die Gastgeber erspielten sich mehrere gute Gelegenheiten, etwa durch einen Fallrückzieher von Conrad Harder in der 19. Minute und eine starke Flanke von Brajan Gruda, die Wolfsburgs Saël Kumbedi in letzter Sekunde klären konnte (43. Minute).
Leipzig drückt, Wolfsburg hält stand
Ein entscheidender Faktor für den VfL Wolfsburg war Torwart Kamil Grabara, der einen herausragenden Tag erwischte. In der 41. Minute parierte er einen Schuss von Gruda aus kurzer Distanz, der fast schon im Tor gewesen wäre. Wolfsburg kam insgesamt nur selten zu Entlastungsangriffen, und wenn, dann blieben diese meist harmlos – wie ein Distanzschuss von Mikkel Eriksen in der 8. Minute, der das Tor knapp verfehlte.
Nach der Pause drehte sich das Spielgeschehen. Wolfsburg ging in der 52. Spielminute überraschend in Führung: Mohamed Amoura setzte nach einem Zuspiel von Adam Daghim den Ball gekonnt in den linken oberen Winkel – das 0:1. Die Gäste nutzten damit ihre erste große Chance eiskalt.
Führungswechsel und späte Antwort
Leipzig reagierte auf den Rückstand und zeigte, dass die Mannschaft nicht gewillt war, das Spiel aufzugeben. In der 70. Minute fiel der Ausgleich: Yan Diomande profitierte von einem Fehler von Torhüter Grabara, der beim Abstoß Gruda anschoss. Gruda legte den Ball im Strafraum auf Diomande ab, der ohne Probleme zum 1:1 vollstreckte.
Wolfsburgs Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 78. Minute brachte Mattias Svanberg den VfL erneut in Führung. Nach einer schnellen Kombination stand Svanberg frei vor Leipzigs Torwart Vandevoordt und traf souverän ins lange Eck zum 1:2.
Traumtor von Gruda sichert Remis
Den Schlusspunkt setzte RB Leipzig. In der 89. Minute erzielte Gruda mit einem Schuss aus der Distanz den Ausgleich zum 2:2. Der Winterneuzugang zog aus dem rechten Strafraumeck mit dem linken Fuß ab und schlenzte den Ball perfekt in den linken oberen Winkel – ein wahrer Traumtreffer.
In der Schlussphase drängte Leipzig noch auf den Sieg. Wolfsburg verteidigte jedoch beherzt. Ein Schuss von Rômulo, der in der 90. Minute nach einer Flanke von Gruda über das Tor ging, blieb die letzte große Chance der Partie.
Ein spannendes und packendes Spiel endete damit mit einem 2:2-Unentschieden. Leipzig dominierte insbesondere die erste Halbzeit, konnte sich jedoch nicht belohnen, während Wolfsburg in der zweiten Hälfte eine starke Moral zeigte.
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