CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert spürbare Entlastungen bei der Einkommensteuer und dringt auf eine Reform noch in dieser Legislaturperiode. In einem Interview setzt er sich dafür ein, die Grenze für den Spitzensteuersatz deutlich nach oben zu verschieben und das Thema Einkommensteuerreform in laufende politische Beratungen einzubeziehen.
Linnemann verlangt Reform der Einkommensteuer
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann dringt auf spürbare Senkungen bei der Einkommensteuer. „Bei der Einkommensteuer muss geliefert werden“, sagte Linnemann der „Bild am Sonntag“.
Linnemann erklärte, er wolle dazu Gespräche mit der SPD anstoßen. „Ich finde, wir müssen mit der SPD über ein Reformpaket reden. Jetzt kommen im März die Ergebnisse zum Thema Gesundheit, im Juni zum Thema Rente. Und ich finde, in diesen Diskussionen sollte auch das Thema Einkommensteuerreform auf die Agenda“, sagte er der „Bild am Sonntag“.
Vorschlag: Schwelle für Spitzensteuersatz anheben
Konkret schlägt Linnemann vor, die Belastungsschwelle nach oben zu verschieben. „Ich plädiere dafür, dass der Spitzensteuersatz nicht schon bei 68 000 Euro Jahresbrutto greift, sondern erst bei 80 000 Euro. So flachen wir den Mittelstandsbauch ab und sorgen für Entlastung“, sagte Linnemann der „Bild am Sonntag“.
Zeitlich peilt Linnemann eine Umsetzung in der Mitte der Legislaturperiode an. Angesprochen auf die Finanzierung räumte er gegenüber der „Bild am Sonntag“ ein: „Natürlich muss das Geld da sein, es muss finanziert werden. Aber das ist unsere Aufgabe in der Politik.“
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