Mit mehreren Vorschlägen hat die FDP/UWG-Gruppe in der jüngsten Ratssitzung wichtige Impulse für mehr Lebensqualität und Wirtschaftsfreundlichkeit in Osnabrück gesetzt. Sie reichen von einem kostenfreien Busverkehr zur Vorweihnachtszeit über moderne Lieferzonen bis hin zu digitaler Transparenz bei städtischen Baustellen.
Gruppe will Stadt beleben
Der stellvertretende Gruppenvorsitzende Oliver Hasskamp führt aus: „Wir wollen die Osnabrücker Innenstadt in der wichtigsten Zeit des Jahres für den Einzelhandel nachhaltig beleben. Dazu können wir uns vorstellen, an den Adventssamstagen den Busverkehr in Osnabrück kostenfrei anzubieten. Der doppelte Nutzen liegt auf der Hand: Bürgerinnen und Bürger können stressfrei und umweltfreundlich ihre Weihnachtseinkäufe erledigen, während gleichzeitig der innerstädtische Handel in einer wirtschaftlich entscheidenden Phase unterstützt wird.“
Dritter Ort gewünscht
Hasskamp weiter: „Eine zusätzliche Belebung wäre ein sozialer Begegnungsort im Herzen unserer Stadt, ein sogenannter Dritter Ort als Open Library mit vielen Möglichkeiten des Austausches für die Bevölkerung. Mehrere honorige Personen aus Osnabrück stehen hinter diesem Vorschlag und haben bereits konkrete Ideen der Umsetzung. Die gilt es zu unterstützen. Dass ein solches Projekt finanziell nicht zu realisieren sei, wie uns die Verwaltung und Mehrheitsgruppe im Rat vorhält, lassen wir nicht gelten, solange man einem Profiverein VFL ein Stadion saniert.“
Zonen für Lieferfahrzeuge
Der Online-Handel boomt, doch die städtische Infrastruktur hinkt hinterher. Die FDP/UWG-Gruppe fordert daher die Einrichtung dedizierter Be- und Entladezonen für Lieferdienste in stark frequentierten Bereichen.
„Lieferfahrzeuge blockieren heute häufig Straßen und gefährden den fließenden Verkehr. Mit klar ausgewiesenen Zonen schaffen wir Ordnung, verbessern die Verkehrssicherheit und erleichtern den Lieferdiensten ihre wichtige Arbeit“, erläutert Hasskamp.
Wir sehen darin einen wichtigen Schritt zur Entlastung von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmern. Außerdem werden gerade von mobil eingeschränkten Menschen auch Lebensmitteldienste immer mehr nachgefragt, die Schwierigkeiten haben, bei den Anzuliefernden ihr Fahrzeug kurz zu parken.
Digitalisierung bei Baustellen soll gefördert werden
Mehr Bürgernähe durch Digitalisierung – das war ein weiterer Vorschlag. Die FDP/UWG-Gruppe möchte, dass an allen städtischen Baustellen QR-Codes angebracht werden, über die Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert Informationen abrufen können.
„Baustellenärger entsteht oft durch mangelnde Information. Wann ist die Baustelle fertig? Warum wird gebaut? Welche Umleitungen gibt es? Mit einem einfachen Scan bekommen die Menschen alle Antworten direkt auf ihr Smartphone“, erklärt Hasskamp.
Die digitale Lösung spare Kosten für aufwendige Beschilderung und schaffe gleichzeitig ein Höchstmaß an Transparenz – ein Gewinn für Verwaltung und Bürgerschaft gleichermaßen.
Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung
„Unsere Vorschläge zeigen: Wir denken die Stadt vom Bürger her. Ob nachhaltige Mobilität, moderne Wirtschaftsförderung oder digitale Verwaltung – die FDP/UWG steht für praktische Lösungen statt ideologischer Debatten.
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