Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Doppel-Olympiasieger Max Langenhan telefonisch nicht erreicht, nachdem dieser einen Anruf von einer unbekannten Nummer abgewiesen hatte. Das Kanzleramt zeigt Verständnis für das Verhalten des Sportlers und sieht keinen Anlass für eine Entschuldigung. Regierungssprecher verweisen darauf, dass ein Olympiasieger nicht jederzeit telefonisch erreichbar sein müsse und hoffen weiterhin auf ein Gespräch zwischen Kanzler und Athlet.
Nach dem zweiten Triumph von Max Langenhan im Team-Wettbewerb hat der Rennrodler nach eigenen Angaben einen Anruf erhalten, den er jedoch wegdrückte, weil ihm die Telefonnummer unbekannt war. Langenhan erklärte, er gehe grundsätzlich bei unbekannten Nummern nicht ans Telefon. Nachdem sich später herausgestellt hatte, dass es sich bei dem Anrufer um den Bundeskanzler gehandelt hatte, tue ihm das leid.
Kanzleramt zeigt Verständnis
Der Anruf stammte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der den Doppel-Olympiasieger persönlich erreichen wollte. Aus dem Kanzleramt heißt es dazu, es gebe „keinen Anlass für eine Entschuldigung“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag der dts Nachrichtenagentur.
Hille betonte, es sei absolut nachvollziehbar, dass ein Olympiasieger nicht jederzeit telefonisch erreichbar sei. Darüber hinaus sei er optimistisch, dass es doch noch zu einem Telefonat zwischen Kanzler und Olympiasieger komme, sagte Hille der dts Nachrichtenagentur.
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