Ein ruhiges Wohngebiet in Wallenhorst ist am Donnerstagmorgen (12. Februar) zum Schauplatz eines Gewaltverbrechens geworden. Eine 39-jährige Frau wurde in ihrem eigenen Zuhause tödlich verletzt aufgefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Tötungsdelikts – ein Tatverdächtiger sitzt bereits in Gewahrsam
Update: Hier aktualisierte Informationen zum Auffinden des Opfers
Notruf am frühen Morgen
Gegen 6:30 Uhr ging bei Polizei und Rettungsdienst die Meldung über eine schwer verletzte Frau in einem Wohnhaus am Kiefernweg ein. Einsatzkräfte eilten umgehend zum Ort des Geschehens. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen konnte der Notarzt der 39-jährigen Bewohnerin jedoch nicht mehr helfen. Sie verstarb noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen.
Hinweise auf Gewaltverbrechen verdichten sich
Bereits die ersten Ermittlungen der Polizei ließen Zweifel an einem natürlichen Todesfall aufkommen. Noch am Donnerstagnachmittag wurde der Leichnam obduziert. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht der Ermittler: Die Frau wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Parallel dazu sicherten Kriminaltechniker im Wohnhaus umfangreich Spuren. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und zog sich bis in den Nachmittag hinein. Ziel ist es, den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren und mögliche Zusammenhänge zu klären.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen konnte die Polizei bereits einen Tatverdächtigen festnehmen. Zu seiner Identität sowie zu möglichen Motiven machten die Behörden bislang keine Angaben. Auch das Verhältnis zwischen Opfer und Verdächtigem ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.
Weitere Spurensuche angekündigt
Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Für Freitag kündigten Polizei und Staatsanwaltschaft eine gezielte Absuche des Tatorts nach weiteren Beweismitteln an. Die Ermittler hoffen, dadurch Erkenntnisse über die Hintergründe der Tat zu gewinnen.
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