Die hessische CDU-Politikerin Ines Claus, die sich für das Amt der stellvertretenden Bundesvorsitzenden bewirbt, drängt auf bessere Rahmenbedingungen für Frauen in der Partei. Mehr Frauen in den Parlamenten und eine stärkere Verzahnung der CDU mit den Kirchen seien dabei zentrale Ziele, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe).
Claus fordert mehr Frauen in Parlamenten
Ines Claus, Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Hessen, betonte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe) die Bedeutung einer stärkeren Beteiligung von Frauen in der Politik. „Eines ist klar: Wir brauchen mehr Frauen in den Parlamenten“, sagte Claus der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). „Der wirksamste Weg dorthin führt über starke Wahlkreiskandidatinnen, die vor Ort überzeugen und direkt gewählt werden.“
Als Beispiel für konkrete Erleichterungen nannte Claus digitale Formate für Parteiarbeit am Abend. Dass abends stattfindende Sitzungen digital übertragen werden, nannte sie einen ersten Schritt, um Frauen mit Kindern das Engagement zu erleichtern.
„Mehr Frauen in der CDU verbessern auch unsere Wahlergebnisse“
Mit Blick auf die innerparteiliche Entwicklung und den Erfolg bei Wahlen hob Claus laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ (Freitagausgabe) hervor, dass ein höherer Frauenanteil der CDU auch inhaltlich und strategisch zugutekomme. „Mehr Frauen in der CDU verbessern auch unsere Wahlergebnisse“, sagte Claus. „Die Sichtbarkeit von Frauen ist wichtig, aber wir machen als Volkspartei auch bessere Politik, wenn die Hälfte der Gesellschaft mit am Tisch sitzt“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). Über Listen erreiche man nach ihren Worten nicht, dass mehr Frauen für die CDU im Parlament sitzen.
Stärkere Verbindung zu den Kirchen und Personalambitionen
Darüber hinaus plädierte Claus für eine engere Anbindung der Partei an die Kirchen. „Außerdem sprach sich Claus dafür aus, die Partei stärker als in der Vergangenheit mit den Kirchen zu verzahnen“, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Freitagausgabe). Wörtlich zitierte das Blatt sie mit den Worten: „Das C steht nicht umsonst in CDU“, sagte sie.
Beim Parteitag der CDU in der kommenden Woche in Stuttgart will Fraktionsvorsitzende Claus zu einer von sechs Stellvertretern des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) gewählt werden, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Freitagausgabe) berichtet. Bislang gibt es nach dieser Darstellung keine Gegenkandidaten.
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