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Startseite Deutschland & die WeltStreeck fordert strikteres Verbot süßer Aromen in E‑Zigaretten
Deutschland & die Welt

Streeck fordert strikteres Verbot süßer Aromen in E‑Zigaretten

von Hasepost Redaktion 13. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 13. Februar 2026
Hendrik Streeck (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Hendrik Streeck (CDU) unterstützt das von Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) geplante Verbot von Menthol und anderen Zusatzstoffen in E‑Zigaretten und drängt auf weitergehende Maßnahmen. Der Suchtforscher Heino Stöver von der Frankfurt University of Applied Sciences warnt hingegen vor negativen Folgen für langjährige Raucher und kritisiert eine fehlende Risikoabwägung.

Streeck fordert striktere Regulierung von E-Zigaretten

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Hendrik Streeck (CDU) bezeichnete das geplante Verbot von Menthol und anderen Zusatzstoffen in E‑Zigaretten als überfällig. „Das ist ein wichtiger und überfälliger Schritt für den Gesundheitsschutz, insbesondere für Kinder und Jugendliche“, sagte Streeck dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er warnte vor der Vermarktung nikotinhaltiger Produkte mit süßen Aromen und auffälligen Gestaltungen: „Wenn nikotinhaltige Produkte mit süßen Aromen und bunten Designs wie Bonbons vermarktet werden, ist das keine Freiheit, sondern eine Anfix-Strategie“, sagte er gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Der CDU-Politiker plädierte für weitergehende Eingriffe in den Markt für Nikotinprodukte. „Perspektivisch sollten wir sogar alle charakteristischen Geschmacksrichtungen in Nikotinprodukten aus dem Verkehr ziehen, wie es die Niederlande oder Dänemark vormachen“, forderte er laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Zudem kritisierte er Marketingstrategien, die an Süßwaren angelehnt seien: „Ebenso wichtig ist, dass E-Zigaretten nicht länger mit Namen, Designs und Geschmackswelten vermarktet werden, die an Süßigkeiten oder Snacks erinnern“, fügte er hinzu. Dies verharmlose suchterzeugende Produkte und sei mit dem notwendigen Gesundheits- und Jugendschutz nicht vereinbar, so Streeck gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Mehr Kontrollen und konsequente Durchsetzung gefordert

Darüber hinaus verlangte Hendrik Streeck eine stärkere Überwachung des Marktes. Streeck forderte zudem mehr Kontrollen und eine konsequente Durchsetzung des Werbeverbots. „Parallel dazu brauchen wir eine deutlich bessere Kontrolle von illegalem Import und Vertrieb – im Einzelhandel wie online“, erklärte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Wenn verbotene Produkte an Jugendliche verkauft würden, müsse nach seinen Worten die Gewerbeaufsicht konsequent eingreifen. „Regeln schützen nur dann, wenn sie auch vollzogen werden“, mahnte er und fügte hinzu, beim Schutz von Kindern und Jugendlichen dürfe es keine Grauzonen geben.

Suchtforscher Stöver warnt vor Fehlanreizen

Der renommierte Suchtforscher Heino Stöver von der Frankfurt University of Applied Sciences hält das geplante Vorgehen dagegen für problematisch. „Gerade für langjährige Raucher, die schon oft vergeblich einen Ausstieg versucht haben, kann die E-Zigarette ein probater Zwischenschritt sein, um endgültig von der Verbrennungszigarette loszukommen“, argumentiert er. Trotz gesundheitlicher Risiken sieht er Vorteile gegenüber herkömmlichen Zigaretten: „Auch die E-Zigarette ist ungesund. Doch sie enthält bis zu 95 Prozent weniger Schadstoffe als die herkömmliche Zigarette“, argumentierte er gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Stöver bemängelte, es sei keine Abwägung der gesundheitlichen Risiken vorgenommen worden. Er kritisierte, es sei zwischen dem Verbot von Zusatzstoffen in E‑Zigaretten und den Gefahren, die durch das Weiterrauchen konventioneller Zigaretten entstünden, keinerlei Risikoabwägung für die Bevölkerungsgesundheit vorgenommen worden, wie er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ sagte. Auch er sprach sich für einen stärkeren Schutz Minderjähriger aus: „Wir brauchen endlich ein Verbot von Einweg-Vapes und eine konsequente Umsetzung des Werbeverbots. Es darf nicht sein, dass Influencer oder Rapper weiterhin ungestraft in den sozialen Medien gezielt bei Jugendlichen für Vapes werben können. Hier muss endlich durchgegriffen werden.“

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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