Die Kursgewinne an den Börsen im Zuge des Booms rund um Künstliche Intelligenz (KI) könnten nach Einschätzung der Citigroup noch einige Zeit anhalten. Zugleich warnt das Institut vor Übertreibungen an den Märkten und den möglichen Folgen eines Platzens der KI-Blase.
Citigroup sieht KI-Boom noch nicht am Ende
Dirk Willer, Leiter für Makroökonomie und Asset-Allocation bei der Citigroup, erwartet, dass die Kursrally an den Börsen weitergeht. „Die KI-Blase ist noch nicht am Ende“, sagte Willer dem Podcast „Handelsblatt Invest“ am Mittwoch.
Der langjährige Wall-Street-Experte hat nach eigenen Angaben bereits die Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre in New York miterlebt und zieht Parallelen zur aktuellen Entwicklung rund um KI-Technologien. „Je beeindruckender die Technologie, desto mehr wird überinvestiert“, sagte Willer laut „Handelsblatt Invest“.
Warnung vor breiten Marktfolgen
Mit Blick auf die hohen KI-Ausgaben der großen US-Tech-Konzerne hält Willer es für nachvollziehbar, dass Investoren ihre Anlagen breiter streuen wollen. Zugleich mahnt er zu Vorsicht. Anleger sollten sich im Klaren sein, dass, „wenn eine Tech-Blase platzt, fast alle Assets nach unten gehen“, so Willer im Podcast „Handelsblatt Invest“.
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