Ein 26-Jähriger, der nach Erkenntnissen der Polizei einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz zu Tode geprügelt haben soll, ist am selben Tag bereits zuvor in einem Zug aus Frankreich auffällig geworden. Nach einem Zwischenfall in einem TGV bei Kaiserslautern blieb der Vorfall zunächst ohne strafrechtliche Folgen, Stunden später wurde ein 36 Jahre alter Zugbegleiter in einem Regionalexpress attackiert und starb im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter war in Luxemburg gemeldet, dort aber erst nach der Tat als vermisst registriert.
Vorfall im TGV bei Kaiserslautern
Wie der „Spiegel“ berichtet, holten Bundespolizisten den 26-Jährigen um 11:50 Uhr in Kaiserslautern aus einem aus Frankreich kommenden TGV, weil er im Zug gegen eine Tür getreten hatte. Zugbegleiter hatten daraufhin die Behörden alarmiert.
Da die Tür unbeschädigt blieb und der Mann über ein Ticket verfügte, blieb der Vorgang für ihn jedoch offenbar ohne strafrechtliche Folgen.
Tödliche Attacke im Regionalexpress
Am selben Tag wurde der Mann gegen 17:45 Uhr in einem Regionalexpress in der Nähe von Landstuhl von einem 36 Jahre alten Zugbegleiter kontrolliert, der ihn wegen eines nun fehlenden Fahrscheins des Zuges verweisen wollte. Der Mann attackierte den Bahn-Mitarbeiter mit Faustschlägen, dieser starb später in einem Krankenhaus.
Meldestatus in Luxemburg
Der mutmaßliche Täter war in Luxemburg gemeldet. Die dortigen Behörden sollen ihn aber erst am Dienstag als „vermisste Person“ ausgeschrieben haben, sodass den deutschen Beamten am Tag der Tat noch keine Beschreibung des Mannes vorlag.
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