HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Finanzhaushalt 2026: Wie das Bistum Osnabrück mit weniger...
Höhepunkt der „5. Jahreszeit“ in Osnabrück: Das ist...
VfL-Sonderzug: Fan beleidigt Reinigungskräfte rassistisch
Trotz vorläufigen Insolvenzverfahrens: Der DRK Markt für Alle...
Fahrerflucht nach Unfall mit drei Fahrzeugen auf der...
Facettenreiche Insekten gefährdet: Neue Sonderausstellung im Museum am...
Verkehrsunfall sorgt in Alfhausen für Ausfall der Ampelanlage
Gute Nachricht des Tages: Q1 spendet über 700...
Verursacher macht sich aus dem Staub: Bushaltestelle nach...
Nordderby künftig in Ex-Osnabrücker Händen: Daniel Thioune übernimmt...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Home Deutschland & die WeltKoalition beschränkt Transparenz, priorisiert Schutz kritischer Infrastruktur
Deutschland & die Welt

Koalition beschränkt Transparenz, priorisiert Schutz kritischer Infrastruktur

by Hasepost Redaktion 28. Januar 2026
by Hasepost Redaktion 28. Januar 2026
Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 28.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur
20

Union und SPD haben im Koalitionsausschuss eine Lockerung von Transparenzregeln und eine „Agenda für Resilienz und mehr Souveränität“ verabredet. Künftig sollen öffentlich zugängliche sicherheitsrelevante Informationen und Geodaten zu kritischen Infrastrukturen eingeschränkt werden, wenn dies aus Sicht der Bundesregierung für die öffentliche Sicherheit erforderlich ist.

Koalition will Transparenz bei kritischer Infrastruktur begrenzen

Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss am Mittwochabend darauf verständigt, Bund und Länder sollten das öffentlich zugängliche Angebot von Geodaten zu kritischen Infrastrukturen und sonstigen sicherheitsrelevanten Informationen überprüfen und „nach Möglichkeit einschränken, soweit dies für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sinnvoll und erforderlich ist“, heißt es in der Beschlusssammlung von Schwarz-Rot. „Dem Schutz kritischer Infrastruktur ist gegenüber der pauschalen Transparenz von sensiblen Infrastrukturinformationen stets Vorrang einzuräumen.“

Die Bundesregierung will sich zudem auf europäischer Ebene für eine entsprechende Änderung der Veröffentlichungspflichten einsetzen. Außerdem will sie „konkrete Maßnahmen für ein höheres Schutzniveau, schnellere Reparaturen und eine Notversorgung“ ergreifen. Zugleich müsse die Wirtschaft insbesondere mit Blick auf das Stromsystem resilienter werden.

„Wir müssen weg von der sehr weitgehenden Transparenz und hin zu mehr Resilienz“, sagte dazu Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Der Schutz der kritischen Infrastruktur geht nach unserer Auffassung vor dem Wunsch nach Transparenz.“

„Agenda für Resilienz und mehr Souveränität“

Hinsichtlich der geplanten „Agenda für Resilienz und mehr Souveränität“ schreibt die Koalition, wenige Großmächte würden aktuell um Einfluss, Ressourcen und technologische Führerschaft konkurrieren. Deutschland und Europa müssten stärker werden. „Doch jede Art von Stärke, sei sie militärischer oder technologischer Art, beruht am Ende auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, der Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.“ Zweitens erwachse Souveränität daraus, einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden.

„Wenn wir unsere Souveränität nicht stärken, dann werden wir angreifbar und dann verlieren wir unsere Wettbewerbsfähigkeit“, sagte dazu der Kanzler. SPD-Chef und Vizekanzler Las Klingbeil ergänzte, er wolle, „dass Europa so stark wird, dass wir uns vor keinem anderen Land klein machen müssen“.

Sorge vor Deepfakes und Blick auf transatlantische Beziehungen

Bärbel Bas, SPD-Chefin und Arbeitsministerin, plädierte insbesondere für mehr Schutz vor Deepfakes vor den Landtagswahlen. „Wir sehen, welche Angriffe wir jetzt schon sehen, auch Cyberangriffe, und auch Beeinflussung, und deshalb werden wir uns mit diesem Thema auch in einem nächsten Koalitionsausschuss nochmal intensiv beschäftigen, weil es auch wichtig ist, unsere Demokratie in unserem Land weiter zu stärken“, sagte sie.

CSU-Chef Markus Söder lobte das Vorgehen von Merz gegenüber der US-Regierung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Der „Mix aus Klarheit und Besonnenheit“ habe Deutschland in Davos sehr geholfen. Man habe daher nun keinen Zollkrieg. Söder plädierte für „Realismus“ gegenüber den USA. „Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte er und zählte Abhängigkeiten in den Bereichen Verteidigung, Technologie und Geheimdienste auf. „Deswegen ist es wichtig: Kein Handelsstreit, jedenfalls keiner, der von uns ausgeht, keine Boykottaufrufe oder ähnliches mehr, lauter so einen Quatsch. Sondern wir setzen auf Freihandel, wir setzen auf Regeln.“

0 comments 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

previous post
Aktuelle Lottozahlen: Jackpot über eine Million Euro
next post
Fed stoppt Zinssenkungen: Leitzins bleibt vorerst unverändert

You may also like

Bastian Pastewka besorgt um Meinungsfreiheit

6. Februar 2026

GdP rechnet an Karneval mit „abstrakter Terrorgefahr“

6. Februar 2026

Fußgänger-Fachverband hält Blitzer-Apps für „pervers“

6. Februar 2026

Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA...

6. Februar 2026

Dobrindt hat keine Einwände gegen Verurteilung von Maja...

6. Februar 2026

Bahnsicherheit: Dobrindt für harte Strafen – gegen mehr...

6. Februar 2026

Grüne fordern Eckpunkte des Heizungsgesetzes vor Landtagswahlen

6. Februar 2026

Konkurrenz aus China: Handelsverband HDE schreibt Brandbrief an...

6. Februar 2026

US-Börsen geben deutlich nach – Panik-Verkäufe beim Bitcoin

5. Februar 2026

Flughafen BER stellt wegen Blitzeis erneut Betrieb ein

5. Februar 2026


Recent Posts

  • Wird Osnabrücker Vergewaltiger (Opfer: 15) aus England abgeschoben?

    6. Februar 2026
  • Bastian Pastewka besorgt um Meinungsfreiheit

    6. Februar 2026
  • GdP rechnet an Karneval mit „abstrakter Terrorgefahr“

    6. Februar 2026
  • Fußgänger-Fachverband hält Blitzer-Apps für „pervers“

    6. Februar 2026
  • Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab

    6. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


Back To Top
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3