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Home Deutschland & die WeltMehr Frauen in MINT-Studiengängen, aber weiter männlich dominiert
Deutschland & die Welt

Mehr Frauen in MINT-Studiengängen, aber weiter männlich dominiert

by Hasepost Redaktion 28. Januar 2026
by Hasepost Redaktion 28. Januar 2026
Junge Frau mit Laptop (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Anteil von Frauen in Studiengängen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, bleibt aber deutlich hinter dem der Männer zurück. Im Studienjahr 2024 waren mehr als ein Drittel der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester in MINT-Fächern Frauen, zugleich zeigen sich weiterhin große Unterschiede zwischen einzelnen Fächern und Berufen.

Mehr Studentinnen in MINT-Fächern

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, waren im Studienjahr 2024 mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Studienanfänger im 1. Fachsemester im MINT-Bereich Frauen – ein neuer Höchststand. Zehn Jahre zuvor hatte der Frauenanteil in diesem Bereich noch bei 31 Prozent gelegen.

Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen MINT-Fächern: Am höchsten war der Frauenanteil im Studienjahr 2024 in Innenarchitektur (87 Prozent), am niedrigsten in Fahrzeugtechnik (10 Prozent).

Insgesamt beginnen etwas mehr Frauen als Männer ein Studium. So lag der Frauenanteil unter allen Studierenden im 1. Hochschulsemester im Studienjahr 2024 bei 52 Prozent.

Entwicklung bei Studienanfängern

39 Prozent aller Studienanfänger im 1. Fachsemester wählten im Studienjahr 2024 ein MINT-Fach, das waren knapp 318.800 Personen. Die meisten von ihnen begannen ein Studium in Informatik (45.800), gefolgt von Maschinenbau/-wesen (23.100) und Wirtschaftsinformatik (22.000).

Insgesamt ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester im MINT-Bereich zuletzt wieder gestiegen: um drei Prozent gegenüber dem Studienjahr 2023. Der Anstieg in diesen Fächern fiel damit noch etwas höher aus als bei den Studienanfängern insgesamt. Im Studienjahr 2024 war deren Zahl mit rund 823.900 um zwei Prozent höher als im Studienjahr 2023.

Im langfristigen Vergleich ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester in MINT-Fächern allerdings gesunken: Im Studienjahr 2024 waren es fünf Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.

Ausbildung als Einstieg in MINT-Berufe

Neben einem Studium kann auch eine Berufsausbildung zu einer Tätigkeit im MINT-Bereich qualifizieren. Im Jahr 2024 haben gut 167.700 Personen eine Ausbildung in einem MINT-Beruf begonnen. Das waren fünf Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Im Jahr 2014 hatte es knapp 159.300 neue Ausbildungsverträge in diesem Bereich gegeben.

Die Zahl der neuen Auszubildenden insgesamt ging im selben Zeitraum um acht Prozent zurück – von gut 514.000 im Jahr 2014 auf knapp 475.100 im Jahr 2024. Der am häufigsten gewählte MINT-Beruf im Jahr 2024 war Kraftwerkzeugmechatroniker mit knapp 24.300 neuen Ausbildungsverträgen. Darauf folgten Fachinformatiker (17.200) und Elektroniker (14.400).

Der Großteil der neu gestarteten Auszubildenden in MINT-Berufen sind nach wie vor Männer. Im Jahr 2024 lag ihr Anteil unter den neuen Ausbildungsverträgen bei 88 Prozent, Frauen machten zwölf Prozent aus. Das Verhältnis hat sich innerhalb von zehn Jahren kaum verändert (2014: 89 Prozent Männer, elf Prozent Frauen).

Auch im Ausbildungsbereich zeigen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen MINT-Berufen. Unter den neuen Elektronikern sowie den Anlagemechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik lag der Frauenanteil bei drei Prozent, bei den Augenoptikern sowie den Mediengestaltern Digital und Print hingegen bei 72 Prozent, so die Statistiker vom Statistischen Bundesamt (Destatis).

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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