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Öffentliche Schulden steigen im dritten Quartal 2025 deutlich

Die öffentliche Verschuldung in Deutschland ist im dritten Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 2,1 Prozent oder 54,8 Milliarden Euro gestiegen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belief sich der Schuldenstand des öffentlichen Gesamthaushalts beim nicht-öffentlichen Bereich damit auf 2.608,8 Milliarden Euro.

Öffentlicher Gesamthaushalt und nicht-öffentlicher Bereich

Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.

Die Schulden des Bundes stiegen laut Statistisches Bundesamt (Destatis) zum Ende des 3. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal um 44,0 Milliarden Euro (+2,5 Prozent) auf 1.808,4 Milliarden Euro. Unter anderem erhöhte das „Sondervermögen Bundeswehr“ seine Verschuldung um 17,4 Prozent oder 4,9 Milliarden Euro auf 33,2 Milliarden Euro. Die Länder waren zum Ende des 3. Quartals 2025 mit 613,9 Milliarden Euro verschuldet, dies entspricht einem Zuwachs um 4,1 Milliarden Euro (+0,7 Prozent) gegenüber dem Vorquartal.

Unterschiedliche Entwicklungen in den Ländern

Der stärkste Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wurde von den Statistikern für Baden-Württemberg mit +8,7 Prozent ermittelt. Auch in Hessen (+2,8 Prozent) und Brandenburg (+2,5 Prozent) stiegen die Schulden. In Baden-Württemberg ergibt sich der Zuwachs unter anderem aufgrund einer Kapitalerhöhung beim Energieversorger „EnBW Energie Baden-Württemberg AG“. In Hessen ist jeweils im 3. Quartal eines Jahres die letzte Möglichkeit, für das aktuelle Haushaltsjahr großvolumige Kredite am Kapitalmarkt aufzunehmen. In Brandenburg wurde eine größere Anleihe ausgegeben.

Prozentual am stärksten gegenüber dem Vorquartal sanken die Schulden in Niedersachsen (-3,6 Prozent), im Saarland (-3,1 Prozent) und in Schleswig-Holstein (-2,8 Prozent). In Niedersachsen wurden keine neuen Kredite im aktuellen Quartal aufgenommen, es fanden aber höhere Tilgungen statt.

Gemeinden und Sozialversicherung

Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden nahm die Verschuldung zum Ende des 3. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal zu, erklärte das Bundesamt. Sie stieg um 6,7 Milliarden Euro (+3,7 Prozent) auf 186,5 Milliarden Euro.

Den höchsten prozentualen Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wiesen dabei die Gemeinden und Gemeindeverbände in Baden-Württemberg (+13,0 Prozent) auf, gefolgt von Bayern (+5,3 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (+4,4 Prozent). In Baden-Württemberg ist der Zuwachs ebenfalls auf die Kapitalerhöhung beim Energieversorger „EnBW Energie Baden-Württemberg AG“ zurückzuführen. Einen Rückgang der Verschuldung gab es wie schon im ersten und zweiten Quartal 2025 lediglich in Thüringen (diesmal -2,1 Prozent).

Die Verschuldung der Sozialversicherung sank laut Destatis im 3. Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Millionen Euro (-1,7 Prozent) auf 9,6 Millionen Euro.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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