HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen
Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in...
Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts...
Gute Nachricht des Tages: Oberschule Artland bildet neue...
Kinderschuhladen „Lotta & Emil“ an neuem Standort in...
Anschlag mit Buttersäure auf Berufsmesse in der Agentur...
Streit um Wohnbau in Osnabrück-Lüstringen: Ex-OB Griesert zieht...
Um ambulante Pflege zu verbessern: Grüne in Osnabrück...
80.000 Euro und ein Landschaftsarchitekt für eine „Klima-Oase“
pop up quartier schafft langfristige Perspektiven für zwei...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltRamelow attackiert Zalando: „Brutaler Raubtier-Kapitalismus“ in Erfurt
Deutschland & die Welt

Ramelow attackiert Zalando: „Brutaler Raubtier-Kapitalismus“ in Erfurt

von Hasepost Redaktion 8. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 8. Januar 2026
Bodo Ramelow (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
87

Nach der angekündigten Schließung des Zalando-Standorts Erfurt wächst die Kritik an dem Modehändler. Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wirft dem Konzern „Raubtier-Kapitalismus“ vor, Linken-Chefin Ines Schwerdtner fordert die Rückzahlung von Subventionen und Entschädigungen für die Belegschaft.

Ramelow spricht von „Schock für die Beschäftigten“

Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat nach der angekündigten Schließung des Zalando-Standorts Erfurt scharfe Kritik an dem Unternehmen geübt. „2.700 Arbeitsplätze werden zerstört“, sagte er am Donnerstag. Mit viel staatlichem Geld und massiver Unterstützung des Landes Thüringen sei der Standort Erfurt von Zalando aufgebaut worden. Der Standort Erfurt sei nicht irgendein Standort: „Nachdem das Startup-Unternehmen Zalando aus der Region Berlin aufbrechen wollte, um Deutschland und später Europa zu erobern, war der Standort Erfurt Ausgangspunkt und Garant für diesen Erfolg.“

Ramelow verwies darauf, dass er in seiner Zeit als Ministerpräsident mit darauf hingewirkt habe, einen Betriebsrat aufzubauen und jetzt die ersten Warnstreiks der Kollegen und der Gewerkschaft Verdi mit begleitet habe. „Nach mehreren Anläufen, um im Gesamtkonzern zu einem Tarifvertrag zu kommen, war es jetzt endlich in Erfurt gelungen, die Streikbereitschaft zu entwickeln, und erste Streiks haben stattgefunden.“ Während jedoch der Kampf um einen Tarifvertrag beginne, entscheide sich der Konzern zur Schließung. Das sei „ein Schock für die Beschäftigten“.

Vorwurf des „brutalen Raubtier-Kapitalismus“

Ramelow kritisierte, „um 100 Millionen Euro Gewinn zu generieren, werden nun nach dem Schlucken der Konkurrenz große Standorte geschlossen“. Die Entscheidung sei ein Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiter und alle Verantwortlichen in Stadt und Land. „Das ist brutaler Raubtier-Kapitalismus.“ Landes- und Bundesregierung seien aufgefordert, alles zu tun, um das Unternehmen zum Umdenken zu bringen.

Forderungen nach Rückzahlung von Subventionen

Linken-Chefin Ines Schwerdtner forderte unterdessen von Zalando die Auszahlung von erhaltenen Subventionsleistungen an die Beschäftigten. „Der Konzern hat mehr als 22 Millionen Euro an Subventionen für die Ansiedlung in Erfurt kassiert“, sagte Schwerdtner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). „Diese Steuermillionen muss der Konzern umgehend in einen Topf einzahlen, aus dem die Mitarbeiter entschädigt werden, die hier jahrelang für wenig Geld geschuftet haben.“ Dies sei eine Frage des Respekts.

Zugleich verlangte die Linken-Vorsitzende, dass Bund und Länder Subventionen an strengere Auflagen binden sollten. „Wer subventionierte Werke und Standorte wieder schließt, muss die erhaltenen Steuergelder vollständig zurückzahlen. Es ist schließlich unser Geld, das in den Taschen der Aktionäre landet“, sagte Schwerdtner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Mit Blick auf die Geschäftszahlen von Zalando verschärfte Schwerdtner ihre Kritik. Es sei „pervers“, dass Zalando im vergangenen Jahr Gewinne gemeldet habe, nun aber Beschäftigte entlassen wolle. „Der Konzern will seine Logistik wahrscheinlich an billigere Standorte verlagern, um noch höhere Profite einzustreichen. So sieht Raubtier-Kapitalismus aus“, sagte Schwerdtner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Dax legt Rekord-Pause ein trotz starker Konjunkturdaten
nächster Artikel
SPD fordert klare europäische Antwort auf US-Einsatz in Venezuela

das könnte Sie auch interessieren

US-Gerichtsurteil zu Trumps Zöllen treibt Dax ins Plus

20. Februar 2026

Linke wirbt im Wahlkampf mehrsprachig um Migrantenstimmen

20. Februar 2026

Daniela Maier gewinnt Skicross-Gold bei Olympia in Italien

20. Februar 2026

SPD blockiert CDU-Vorstoß zur Rücknahme der Cannabis-Legalisierung

20. Februar 2026

KEF empfiehlt moderaten Anstieg des Rundfunkbeitrags ab 2027

20. Februar 2026

Nouripour fordert einheitliche europäische Linie in China-Politik

20. Februar 2026

Bund segnet umstrittenes Rosatom-Atomprojekt in Lingen offenbar ab

20. Februar 2026

Verdi fordert Länder zu höherem Rundfunkbeitrag ab 2027...

20. Februar 2026

Laschet nimmt Söders Pistorius-Witz gelassen und humorvoll

20. Februar 2026

Powerwolf erobern Platz eins der deutschen Albumcharts

20. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen

    20. Februar 2026
  • US-Gerichtsurteil zu Trumps Zöllen treibt Dax ins Plus

    20. Februar 2026
  • Linke wirbt im Wahlkampf mehrsprachig um Migrantenstimmen

    20. Februar 2026
  • Daniela Maier gewinnt Skicross-Gold bei Olympia in Italien

    20. Februar 2026
  • SPD blockiert CDU-Vorstoß zur Rücknahme der Cannabis-Legalisierung

    20. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3