HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
Jetzt WiO-Wohnungen besichtigen: Tag der offenen Baustelle im...
Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
Nach mehreren ausgefallenen Schultagen: Katharina Pötter räumt Fehler...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltEU und Bundestag verurteilen US-Sanktionen gegen Thierry Breton
Deutschland & die Welt

EU und Bundestag verurteilen US-Sanktionen gegen Thierry Breton

von Hasepost Redaktion 24. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 24. Dezember 2025
EU-Fahnen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
24

Die von der US-Regierung verhängten Sanktionen gegen den ehemaligen EU-Kommissar Thierry Breton und die Geschäftsführerinnen der Berliner Organisation „Hate Aid“ haben in Brüssel und im Bundestag deutliche Kritik ausgelöst. EU-Kommission, SPD und Grüne verurteilten die Maßnahmen und forderten eine klare Reaktion der Bundesregierung sowie den entschlossenen Schutz europäischer Rechtsstaatlichkeit und Regulierungshoheit.

EU-Kommission verurteilt US-Sanktionen

Die Sanktionen der US-Regierung gegen den ehemaligen EU-Kommissar Thierry Breton sowie die Geschäftsführerinnen der gemeinnützigen Berliner Organisation „Hate Aid“ sind in Brüssel und im Bundestag auf scharfe Kritik gestoßen.

Man verurteile die Entscheidung der USA nachdrücklich, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. „Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht in Europa und ein gemeinsamer Grundwert, den die Vereinigten Staaten und die gesamte demokratische Welt teilen“, erklärte die Behörde. Die EU sei ein offener, regelbasierter Binnenmarkt mit dem souveränen Recht, wirtschaftliche Aktivitäten im Einklang mit demokratischen Werten und internationalen Verpflichtungen zu regulieren.

„Unsere digitalen Vorschriften gewährleisten sichere, faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen, die fair und ohne Diskriminierung angewendet werden“, so die Brüsseler Behörde weiter. Man habe die US-Behörden um „Klarstellung“ gebeten und bleibe weiterhin im Gespräch. „Falls erforderlich, werden wir schnell und entschlossen reagieren, um unsere regulatorische Autonomie gegen ungerechtfertigte Maßnahmen zu verteidigen“, kündigte die EU-Kommission an.

Kritik aus der SPD

Der digitalpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Schätzl, sprach unterdessen von einem „schweren Eingriff in zivilgesellschaftliches Engagement“. Er erwarte, dass die Bundesregierung „unmissverständlich die Rechtsstaatlichkeit und die Arbeit unabhängiger Organisationen verteidigt“, die Betroffenen diplomatisch unterstützt und gegenüber Washington Klarheit über „Grundlage und Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahmen einfordert“, sagte Schätzl dem „Handelsblatt“.

Zugleich wies er den Vorwurf der Zensur zurück. Das EU-Gesetz über digitale Dienste, das zuletzt gegen große US-Technologiekonzerne angewendet wurde, sei keine Zensur. Dass sich Rechtsextreme in Deutschland diese Erzählung mit der US-Administration teilten, sei „beunruhigend“, so Schätzl im „Handelsblatt“.

Grüne sehen Angriff auf europäische Demokratie

Auch der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Marcel Emmerich, verlangte eine klare Reaktion der Bundesregierung. Die Sanktionen seien „ein Angriff auf unsere europäische Demokratie, die Meinungsfreiheit nicht gegen Menschenwürde ausspielt“, sagte Emmerich dem „Handelsblatt“.

Wer sich als Verteidiger der Freiheit inszeniere und zugleich Menschen mit politischen Sanktionen belege, weil sie sich „im Rahmen demokratisch beschlossener Gesetze engagieren“, habe „nichts mit Freiheit am Hut“. Europa dürfe darauf nicht mit Schweigen reagieren, mahnte Emmerich im „Handelsblatt“. „Die Antwort muss klar sein.“ Deutschland müsse sich dafür einsetzen, dass die EU den Digital Services Act entschlossen durchsetzt.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Heute nur Gute Nachrichten: Ebrecht-Reker spendet 13.000 Euro an Osnabrücker Stiftung „respektplus“
nächster Artikel
Schauspieler Uwe Kockisch, TV‑Kommissar Brunetti, mit 81 gestorben

das könnte Sie auch interessieren

Europa treibt rechtssichere Drittstaaten-Asylmodelle mit Return Hubs voran

15. Februar 2026

Ischinger fordert mehr Druck und Waffenlieferungen gegen Russland

15. Februar 2026

Ifo-Chef Fuest skeptisch zu Linnemanns Entlastungsplänen

15. Februar 2026

Spahn sieht nach Rubios Rede transatlantische Partnerschaft gestärkt

15. Februar 2026

Familienministerin Prien fordert rasche Reform des Wahlrechts

15. Februar 2026

Antisemitismusbeauftragter fordert jüdische Beteiligung am neuen Wehrdienst

15. Februar 2026

CDU-Generalsekretär fordert deutliche Entlastung bei der Einkommensteuer

15. Februar 2026

CDA-Chef Radtke fordert Kurswechsel: CDU soll Arbeitnehmer stärken

15. Februar 2026

Warken drängt auf schnelle Einigung zu Jahresrezepten für...

15. Februar 2026

CDU fordert striktere Bürgergeld-Regeln und mehr Arbeitsanreize

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart City

    15. Februar 2026
  • Europa treibt rechtssichere Drittstaaten-Asylmodelle mit Return Hubs voran

    15. Februar 2026
  • Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das „positiv“

    15. Februar 2026
  • Ischinger fordert mehr Druck und Waffenlieferungen gegen Russland

    15. Februar 2026
  • Ifo-Chef Fuest skeptisch zu Linnemanns Entlastungsplänen

    15. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3