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Startseite Deutschland & die WeltDehoga-Chefin warnt vor Pflicht zu Kartenzahlung in Gastronomie
Deutschland & die Welt

Dehoga-Chefin warnt vor Pflicht zu Kartenzahlung in Gastronomie

von Hasepost Redaktion 24. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 24. Dezember 2025
Display mit Trinkgeld-Aufforderung (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Ingrid Hartges, hat sich gegen eine Pflicht zu digitalen Bezahlmöglichkeiten in der Gastronomie ausgesprochen. Sie verweist auf unverhältnismäßige Gebühren bei Kleinstbeträgen und betont zugleich, dass bargeldloses Bezahlen in vielen Betrieben bereits üblich sei. Zudem verteidigt Hartges die geplante Einführung der Aktivrente zum 1. Januar 2026 und sieht darin Chancen für ältere Beschäftigte in der Branche.

Dehoga warnt vor Kostenbelastung bei Kleinstumsätzen

Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, lehnt eine verpflichtende Kartenzahlung in der Gastronomie ab. „Bei einer verpflichtenden Kartenzahlung sehe ich Probleme bei Kleinstumsätzen, also zum Beispiel bei der Kugel Eis, dem Bier oder Kaffee“, sagte Hartges dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Die Gebühr, die für jede Kartenzahlung anfällt, ist bei den Kleinstbeträgen unverhältnismäßig.“

Zuvor hatte das Land Niedersaschen eine Pflicht zu digitalen Zahlungsoptionen in der Gastronomie gefordert. Dem hält Hartges laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ entgegen, dass digitale Bezahlmöglichkeiten bereits weit verbreitet seien. Das sei in vielen Betrieben längst Alltag, so Hartges.

Sie verwies dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zufolge auf eine Mastercard-Erhebung, wonach fast 90 Prozent der Betriebe bargeldloses Bezahlen anböten. Eine gesetzliche Pflicht hält sie angesichts dieser Entwicklung nicht für notwendig.

Unterstützung für Pläne zur Aktivrente

Neben der Debatte um digitale Bezahlmöglichkeiten äußerte sich Hartges gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ auch zu den Plänen der Bundesregierung, zum 1. Januar 2026 die Aktivrente einzuführen. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine 66-Jährige noch Lust hat, am Wochenende an einer Rezeption im Hotel zu arbeiten“, sagte sie. „Vielleicht hält sie das jung und sie kann sich etwas dazuverdienen.“

Immer wieder treffe sie auf ältere Mitarbeiter, die noch mit Freude in der Gastronomie tätig seien, berichtete Hartges dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Ich finde es erst mal gut, dass die Bundesregierung Ideen hat und Anreize setzt“, sagte Hartges. Nach drei oder fünf Jahren könne man immer noch auswerten, ob diese Maßnahme etwas gebracht habe.

Ältere Beschäftigte in der Gastronomie

Hartges schilderte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass sie in der Branche häufig auf ältere Beschäftigte treffe, die ihren Beruf weiterhin gerne ausübten. Vor diesem Hintergrund sieht sie in der Aktivrente die Möglichkeit, Erfahrung und Motivation älterer Mitarbeiter für die Gastronomie zu erhalten. Die von der Bundesregierung geplanten Anreize bewertet sie positiv und plädiert dafür, die Wirkung des Instruments nach einigen Jahren zu überprüfen.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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