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Startseite Deutschland & die WeltZahl staatenloser Menschen in Deutschland sinkt leicht 2024
Deutschland & die Welt

Zahl staatenloser Menschen in Deutschland sinkt leicht 2024

von Hasepost Redaktion 8. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 8. Dezember 2025
Foto: dts
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Zum Jahresende 2024 waren in Deutschland 28.800 Menschen im Ausländerzentralregister als staatenlos anerkannt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank ihre Zahl damit im Vergleich zum Vorjahr leicht um 700 Personen. Parallel verringerte sich auch die Zahl der Menschen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit.

Zahl der anerkannten Staatenlosen leicht rückläufig

Nach dem Übereinkommen der Vereinten Nationen von 1954 gelten Personen als staatenlos, wenn kein Staat sie als Staatsangehörige ansieht. Festgestellt wird die Staatenlosigkeit meist im Rahmen der Beantragung eines Aufenthaltstitels oder eines Asylverfahrens, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte.

In den Jahren 2005 bis 2013 hatte sich die Zahl der Personen mit anerkannter Staatenlosigkeit in Deutschland laut Destatis stets zwischen 13.000 und 14.000 bewegt. Mit dem Einsetzen der starken Fluchtmigration ab 2014 verdoppelte sie sich dann auf einen Höchststand von 29.500 Personen zum Jahresende 2023, um nun bis Ende 2024 leicht zu sinken.

Von den 28.800 anerkannten Staatenlosen, die Ende 2024 in Deutschland lebten, waren nach Destatis-Angaben 4.900 in Deutschland und 23.900 im Ausland geboren. Somit betrug 2024 der Anteil der in Deutschland Geborenen an den Staatenlosen 17,1 Prozent. Dieser Anteil lag im Jahr 2018 noch bei 15,2 Prozent und ist seitdem stetig gestiegen.

Mehr als die Hälfte der Ende 2024 in Deutschland registrierten Staatenlosen war männlich (57 Prozent oder 16.400), ein Viertel (24 Prozent oder 6.900) waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, so Destatis.

Einbürgerungen beenden Staatenlosigkeit

Staatenlosigkeit kann durch Einbürgerung beendet werden. Dass die Zahl der Staatenlosen in Deutschland zuletzt nicht gestiegen ist, ist nach Angaben von Destatis teilweise auf vermehrte Einbürgerungen zurückzuführen: In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Einbürgerungen von Staatenlosen von 800 im Jahr 2020 auf 4.100 im Jahr 2024.

Knapp die Hälfte (47 Prozent oder 13.600) der Ende 2024 registrierten anerkannten Staatenlosen wurden nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts in Syrien geboren. Zu den häufigsten Geburtsstaaten zählen neben Deutschland (17 Prozent) auch der Libanon mit sieben Prozent und Israel mit vier Prozent.

Weniger Menschen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit

Kann die Staatsangehörigkeit weder eindeutig bestätigt noch die Staatenlosigkeit abschließend festgestellt werden, verbleiben Menschen im Status einer ungeklärten Staatsangehörigkeit. Laut Ausländerzentralregister ist auch die Zahl der in Deutschland lebenden Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit Ende 2024 mit 92.900 Personen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (Ende 2023: 94.200 Personen).

Damit war die Zahl laut Ausländerzentralregister bereits im zweiten Jahr in Folge rückläufig (Ende 2022: 94.900), nachdem sie von 34.100 im Jahr 2013 bis 2022 kontinuierlich gestiegen war. Der Anteil der in Deutschland Geborenen an Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit lag im Jahr 2024 bei 35 Prozent.

Auch bei Personen im Status der ungeklärten Staatsangehörigkeit war der Großteil im Jahr 2024 männlich (58 Prozent oder 54.100). Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren an den Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit war mit 41 Prozent (38.100) deutlich höher als bei den anerkannt staatenlosen Personen, wie aus den Daten des Ausländerzentralregisters hervorgeht.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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