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Startseite Deutschland & die WeltVoigt fordert Neuordnung von Bund-Länder-Finanzen nach Konnexität
Deutschland & die Welt

Voigt fordert Neuordnung von Bund-Länder-Finanzen nach Konnexität

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Dezember 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. Dezember 2025
Krankenhausbett am 28.01.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert eine schnelle Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Er pocht auf das Konnexitätsprinzip und kritisiert, dass neue Sozialprogramme des Bundes am Ende von Ländern und Kommunen finanziert werden müssten.

Voigt mahnt Einhaltung des Konnexitätsprinzips an

Mario Voigt (CDU) hat eine rasche Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen angemahnt. Es müsse das Konnexitätsprinzip gelten, sagte er dem „Stern“. „Wer bestellt, der bezahlt – das ist ein ganz normales Prinzip im Alltag der Menschen.“ Genauso sollte auch der Staat handeln. „Es kann nicht sein, dass sich der Bund ständig neue Sozialprogramme ausdenkt, die am Ende Länder und Kommunen bezahlen müssen.“

Gerade die Situation in den Städten und Gemeinden sei „wirklich akut“, erklärte der Regierungschef im Gespräch mit dem „Stern“. „Viele Bürgermeister sagen mir: Herr Voigt, wir können nicht mehr.“ Der Bund beschließe ständig neue Programme, überlasse aber die Rechnung anderen. „Die Kommission zur Reform des Sozialstaats muss im Ergebnis zu niedrigeren Sozialkosten kommen.“

Kritik an Gesetzesvorhaben von Bundesgesundheitsministerin Warken

Voigt verteidigte gegenüber dem „Stern“ die Ablehnung eines Gesetzes von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Bundesrat. Das Ziel seiner Parteikollegin zur Entbürokratisierung in der Pflege sei richtig. Aber: „In dieses Gesetz wurde jedoch eine völlig fachfremde Regelung aufgenommen, wonach den Krankenhäusern 1,8 Milliarden Euro gestrichen werden.“

Für ein Flächenland wie Thüringen bedeute diese Kürzung im Ergebnis weite Wege, weniger Versorgung, Unsicherheit, sagte Voigt dem „Stern“. „Das führt sehr konkret dazu, dass in Thüringen Krankenhäuser in Gefahr geraten“, erklärte Voigt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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