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Startseite Deutschland & die WeltEU-Kommission ermittelt wegen Kartellverdachts gegen Deutsche Börse, Nasdaq
Deutschland & die Welt

EU-Kommission ermittelt wegen Kartellverdachts gegen Deutsche Börse, Nasdaq

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. November 2025
Nasdaq (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Europäische Kommission hat eine förmliche kartellrechtliche Untersuchung gegen die Deutsche Börse eingeleitet. Sie prüft mögliche Absprachen mit der Nasdaq in den Bereichen Notierung, Handel und Clearing von Finanzderivaten. Die Behörde befürchtet wettbewerbsbeschränkende Praktiken; das Verfahren werde ergebnisoffen geführt, so die Wettbewerbshüter.

Förmliche Prüfung der EU-Behörde

Die Europäische Kommission hat eine förmliche kartellrechtliche Untersuchung gegen die Deutsche Börse eingeleitet. Man wolle mögliche Absprachen zwischen der Deutschen Börse und der Nasdaq prüfen, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Die Untersuchung betrifft die Bereiche Notierung, Handel und Clearing von Finanzderivaten.

Verdachtsmomente

Die Kommission befürchtet, dass die beiden Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen abgestimmt haben könnten, um nicht miteinander zu konkurrieren. Darüber hinaus befürchte man, dass die Unternehmen die Nachfrage aufgeteilt, Preise abgestimmt und sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht haben könnten, hieß es weiter.

Rechtlicher Rahmen und Ablauf

Sollten sich die Vermutungen bestätigen, würde das gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstoßen, die Kartelle und wettbewerbsbeschränkende Geschäftspraktiken verbieten. Solche Praktiken könnten zu einer Marktfragmentierung führen und sich negativ auf Preise und Qualität der angebotenen Dienstleistungen auswirken. Die Kommission will der Prüfung Vorrang einräumen. Das Verfahren werde ergebnisoffen geführt, so die Wettbewerbshüter.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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