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Startseite Deutschland & die WeltDrogenbeauftragter fordert bundesweites Frühwarnsystem gegen neue Drogen
Deutschland & die Welt

Drogenbeauftragter fordert bundesweites Frühwarnsystem gegen neue Drogen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. November 2025
Heroin-Spritze (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Hendrik Streeck (CDU) fordert ein bundesweites Frühwarnsystem, um neue gefährliche Drogen schneller zu erkennen. Anlass sind jüngste Zahlen zu Drogentoten, wonach die Gesamtzahl zwar leicht sank, die Zahl der unter 30-Jährigen jedoch um 14 Prozent stieg. Gleichzeitig verweist Streeck auf ein laufendes Pilotprojekt und will ein länderübergreifendes Monitoring dauerhaft etablieren.

Frühwarnsystem gegen neue gefährliche Drogen

Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Hendrik Streeck (CDU) fordert ein bundesweites Frühwarnsystem. „Was wir dringend brauchen, ist ein besseres Monitoring und ein funktionierendes Frühwarnsystem“, sagte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). „Wir müssen in Echtzeit wissen, welche neuen Substanzen auf dem Markt sind, um Polizei, Rettungskräfte, Suchthilfe und Konsumierende schnell und gezielt informieren zu können“, sagte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

Alarmierende Zahlen zu Drogentoten

Hintergrund sind die jüngsten Zahlen zu Drogentoten in Deutschland: Zwar ist die Gesamtzahl leicht gesunken, doch unter den Unter-30-Jährigen stieg sie um 14 Prozent. „Diese Zahlen zeigen nur die Spitze des Eisbergs“, warnte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). „Schon die offiziellen Zahlen sind alarmierend – wir hatten im vergangenen Jahr die zweithöchste Zahl von Drogentodesfällen überhaupt. Von gesunkenen Zahlen zu sprechen, vermittelt nicht die Realität da draußen. Jeder dieser Todesfälle ist einer zu viel“, sagte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

Pilotprojekt und bundesweites Monitoring

Derzeit läuft nach seinen Angaben ein Pilotprojekt, das Daten aus Suchthilfe, Drug Checking und Rettungsdiensten bündelt. „In Berlin sehen wir bereits, dass dieses Zusammenspiel funktionieren kann“, sagte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Dort lasse sich erkennen, welche gefährlichen Substanzen im Umlauf seien, weil sich viele Akteure eng austauschten.

Beauftragt mit der Entwicklung eines bundesweiten Monitorings sei das Institut für Therapieforschung (IFT) in München. „Das ist ein sehr guter und wichtiger Anfang“, so Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Entscheidend sei jetzt, das System mit den Ländern gemeinsam aufzubauen und langfristig zu verstetigen. „Mein Ziel ist, daraus ein bundesweites, länderübergreifendes Frühwarnsystem zu entwickeln – damit gefährliche Trends früh erkannt und Menschen schneller geschützt werden können“, sagte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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