HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
So findet die Sanierung der Mindener Straße in...
Kommunalwahlkampf 2026: Wie viel Strategie steckt hinter den...
Einbruch auf Osnabrücker Firmengelände – Autoteile entwendet
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück spendet Becherpfand...
Raum für gemeinsame Trauer: Gedenkversammlung für getötete Frau...
In Osnabrück gehen am 5. März wieder Jugendliche...
Hohe Schäden durch Vandalismus an Ampeln in Osnabrück
Mitte März als Option: Wann ist die nächste...
Bei Fragen und zur Beratung: So ist die...
Im MINT- und BNE-Bereich: MIK etabliert sich als...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltVor Stahlgipfel: Rehlinger fordert Industriestrompreis fünf Cent
Deutschland & die Welt

Vor Stahlgipfel: Rehlinger fordert Industriestrompreis fünf Cent

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. November 2025
Foto: dts
14

Vor dem Stahlgipfel werden Forderungen nach einem Industriestrompreis von fünf Cent und weiteren Maßnahmen zur Stärkung der Stahlbranche laut. Die Koalition plant eine Entlastung ab 2026, während die Grünen ein weitergehendes Modell mit Auflagen diskutieren.

Forderungen vor dem Stahlgipfel

Vor dem Stahlgipfel bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) einen Industriestrompreis von fünf Cent. „Wir brauchen einen klaren Fahrplan für den Industriestrompreis und international wettbewerbsfähige Energiepreise von um die fünf Cent pro Kilowattstunde“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Zudem müsse der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur und grüner Leitmärkte für grünen Stahl dringend beschleunigt werden. „Etwa durch `buy european`-Regelungen und eine Bevorzugung grünen Stahls aus Deutschland bei staatlichen Vergaben beim Hochbau oder der Bahn“, so Rehlinger. Als drittes pochte die stellvertretende SPD-Vorsitzende auf „wirksame handelspolitische Schutzmechanismen gegen Dumpingpreise und staatlich subventionierte Überkapazitäten auf europäischer Ebene“. Allein im Saarland hängen 12.000 Arbeitsplätze direkt an der Stahlindustrie und etwa 20.000 weitere indirekt.

Koalitionspläne und grüne Vorschläge

Die schwarz-rote Koalition will die Vergünstigung nach den bisherigen Plänen für 50 Prozent des benötigten Stroms gewähren. Sie soll im Januar 2026 in Kraft treten.

Noch weiter wollen die Grünen gehen: Sie fordern einen Industriestrompreis von fünf Cent für zwei Drittel des Verbrauchs. So heißt es in einem Papier des stellvertretenden Fraktionschefs Andreas Audretsch, der wirtschaftspolitischen Sprecherin Sandra Detzer und des ehemaligen Wirtschaftsstaatssekretärs Michael Kellner, über das die SZ berichtet. Im Gegenzug sollen die Firmen Standortgarantien abgeben und sich zum klimafreundlichen Umbau verpflichten.

Debatte in den Grünen

Bei den Grünen hatte es in der Vergangenheit Befürworter sowie Gegner eines Industriestrompreises gegeben. Die Gegner argumentieren, dass die Energiewende behindert und der CO2-Ausstoß wieder steigen könnte, wenn Unternehmen deutlich weniger als zuletzt für Strom zahlen und so auch weniger Anreiz haben, effizienter zu arbeiten. Dass innerhalb der Bundestagsfraktion nun die Wirtschaftspolitiker vorpreschen, dürfte auch dem Wunsch geschuldet sein, der vielfältigen öffentlichen Kritik an den Grünen, der Energiewende und den hohen Strompreisen die Spitze zu nehmen.

Hinzu kommen sicherheitspolitische und wirtschaftsstrategische Erwägungen. „Niemand will dauerhafte Subventionen“, sagte Detzer der Zeitung. „Gleichzeitig will aber auch niemand ein Land, das bei Stahlimporten zu 100 Prozent abhängig ist vom Ausland.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Justizministerin Hubig plant Gesetz gegen Mietpreisbremse-Schlupflöcher
nächster Artikel
Union fordert Senkung der Luftverkehrssteuer im Koalitionsausschuss

das könnte Sie auch interessieren

Treibhausgase 2024 verursachen Klimaschäden von 640 Milliarden Euro

24. Februar 2026

Ex-Wirtschaftsweiser Feld verteidigt Malmendier gegen CDU-Widerstand

24. Februar 2026

Gesamtmetall attackiert Bundestariftreuegesetz als bürokratisch und schädlich

24. Februar 2026

Holstein Kiel holt Tim Walter als neuen Cheftrainer

24. Februar 2026

Bund billigt Stark-Drohnenkauf trotz Thiel-Bedenken

24. Februar 2026

Allianz und Schwarz-Gruppe investieren in EU-Scaleup-Fonds für Start-ups

24. Februar 2026

Nouripour: China befeuert Ukraine-Krieg und verknappt Seltene Erden

24. Februar 2026

Merz würdigt Rita Süssmuths politisches Lebenswerk beim Staatsakt

24. Februar 2026

Dax nach schwachem Start stabil – Anleger bleiben...

24. Februar 2026

Großteil der AfD-Fraktion boykottiert Trauerstaatsakt für Süssmuth

24. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Treibhausgase 2024 verursachen Klimaschäden von 640 Milliarden Euro

    24. Februar 2026
  • Ex-Wirtschaftsweiser Feld verteidigt Malmendier gegen CDU-Widerstand

    24. Februar 2026
  • So findet die Sanierung der Mindener Straße in Osnabrück statt

    24. Februar 2026
  • Kommunalwahlkampf 2026: Wie viel Strategie steckt hinter den Social-Media-Aktivitäten der Osnabrücker AfD?

    24. Februar 2026
  • Gesamtmetall attackiert Bundestariftreuegesetz als bürokratisch und schädlich

    24. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3