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Startseite Deutschland & die WeltStoltenberg beziffert 2022 Atomschlag-Risiko gegen Ukraine auf 10–25 Prozent
Deutschland & die Welt

Stoltenberg beziffert 2022 Atomschlag-Risiko gegen Ukraine auf 10–25 Prozent

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. Oktober 2025
Kreml in Moskau / Foto: dts
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Ex-Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Wahrscheinlichkeit eines russischen Atomschlags gegen die Ukraine im Herbst 2022 auf „zwischen 10 und 25 Prozent“ beziffert, schreibt er in seinen Erinnerungen „Auf meinem Posten“ (Siedler-Verlag). Laut Stoltenberg lagen ihm damals Geheimdienstberichte vor, die die Möglichkeit eines solchen Einsatzes von „sehr unwahrscheinlich“ auf „unwahrscheinlich“ hochstuften. Der heute norwegische Finanzminister widerspricht damit Darstellungen ehemaliger US-Regierungsmitarbeiter und Recherchen des Journalisten Bob Woodward.

Einschätzung des Atomrisikos

Seine Einschätzung dokumentiert Stoltenberg in dem Buch „Auf meinem Posten“ (Siedler-Verlag), das er am Freitag auf der Buchmesse vorstellt. Kiew war es zuvor gelungen, beträchtliche Teile des Territoriums zu befreien, das die Russen erobert hatten. Washington befürchtete eine Eskalation durch Russlands Präsident Wladimir Putin.

Widerspruch zu US-Darstellungen

Stoltenberg widerspricht damit Angaben von ehemaligen US-Regierungsmitarbeitern und Recherchen des Journalisten Bob Woodward, wonach die US-Regierung damals von einer Wahrscheinlichkeit von 50 zu 50 ausging.

Antwort auf Medienanfrage und Panzerdebatte

Eine Anfrage des „Spiegel“ zu dem Gegensatz beantwortet Stoltenberg ausweichend: Alle Ereignisse seien in dem Buch „ausführlich dargestellt“. Stoltenberg sprach damals auch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) über die Lieferung von Leopard-Panzern nach Kiew. Der ehemalige Nato-Generalsekretär beteuert aber, dass Diskussionen über die deutschen Panzer „keine Verbindung zu nuklearen Drohungen hatten“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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