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Startseite Deutschland & die WeltDGB-Chefin Fahimi: Bürgergeld-Sanktionen verfassungswidrig, Klagewelle droht
Deutschland & die Welt

DGB-Chefin Fahimi: Bürgergeld-Sanktionen verfassungswidrig, Klagewelle droht

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. Oktober 2025
Friedrich Merz und Bärbel Bas am 09.10.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Die DGB-Chefin hat sich entsetzt über die Einigungen des Koalitionsausschusses zum Bürgergeld gezeigt und die Bundesregierung dafür scharf kritisiert. Auch Sozialverbände wie VdK, SoVD und der Paritätische Gesamtverband warnen vor neuen Sanktionen, juristischen Auseinandersetzungen und zusätzlichem Druck auf Betroffene.

Kritik von Gewerkschaften an geplanten Sanktionen

DGB-Chefin Yasmin Fahimi sagte: „Statt darüber zu diskutieren, wie wir Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren können, sollen nun drakonische Sanktionen verhängt werden, um vielleicht ein paar Hundert Menschen aus dem Bürgergeld zu drängen. Das ist absurd“, sagte Fahimi dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wir brauchen einen Sozialstaat, der Perspektiven schafft und Leistungsbezieher nicht als Almosenbezieher diskreditiert“, forderte sie. „Der Job-Turbo hat sich als äußerst wirksames Instrument bewährt. Darauf sollte der Fokus liegen.“

Die Wirksamkeit der Sanktionen hält Fahimi für überschaubar und warnt vor juristischen Folgen. „Das wird eine Klagewelle auslösen. Ich denke nicht, dass das verfassungsgemäß ist, sollte es zu einer Umsetzung kommen. Das gilt insbesondere bei vollständigem Leistungsentzug.“ Weiter sagte die DGB-Chefin: „Mich überrascht das Ergebnis nicht, denn wir erleben seit Jahren eine Hetzkampagne gegen Bürgergeldempfänger.“ Und: „Deswegen glauben viele, dass es massenhaft Leistungsbetrug gäbe, was nicht der Fall ist.“

VdK warnt vor Druck – Qualifizierung gefordert

VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: „Es ist zu befürchten, dass die neuen Sanktionen wenig hilfreichen Druck auf viele Menschen ausüben werden, nicht nur auf diejenigen in der neuen Grundsicherung, sondern auch auf Arbeitnehmer mit kleinen Einkommen, die aufgrund von Stellenabbau ihren Job verlieren“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der „Rheinischen Post“ (Freitag). Zusätzliche Qualifizierungsangebote für Jüngere und Langzeitarbeitslose könnten neue Chancen sein, müssten aber „echte Lösungen“ für bestehende Integrationshemmnisse anbieten. „Ältere Arbeitnehmer müssen weiterhin die Chance haben, sich an die wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen“, sagte Bentele.

SoVD fordert Solidarität „nach oben“ – Paritätischer kritisiert Bürokratie

SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte: „Ich hoffe, dass mit dem Vorstoß nun die Bürgergelddebatte endlich ein Ende nimmt. Denn die war einfach würdelos, weil sie alle Bürgergeldbeziehende unter Generalverdacht stellt.“ Weiter erklärte sie: „Ich bin überzeugt davon, dass wir auch in die andere Richtung blicken müssen – nämlich nach oben. Solidarität bedeutet nämlich auch, dass diejenigen mehr beitragen, die auch mehr haben.“ Der Staat lasse sich jedes Jahr Milliarden der Hochvermögenden „durch die Lappen gehen“. „Wir müssen endlich hin zu einer Debatte kommen, wie wir Vermögende in unsere solidarische Gesellschaft stärker einbeziehen können statt nur nach unten zu treten“, forderte Engelmeier.

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Joachim Rock, lehnt die Pläne der Bundesregierung ab. „Statt dem versprochenen Rückenwind für Arbeitsmarktintegration, schafft die Koalition ein Bürokratie-Monster“, sagte Rock. So bringe man niemanden in Arbeit, sondern treibe Betroffene in existenzielle Not. Rock befürchtet, dass Wohnungslosigkeit verschärft wird, falls selbst die Kosten der Unterkunft sanktioniert werden können. „Die Pläne der Bundesregierung sind ein ungerechtfertigtes und unsoziales Misstrauensvotum gegen Arbeitsuchende“, sagte Rock.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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