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Startseite Deutschland & die WeltDrogenbeauftragter fordert schärferes Cannabis-Gesetz nach Evaluationsbericht
Deutschland & die Welt

Drogenbeauftragter fordert schärferes Cannabis-Gesetz nach Evaluationsbericht

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. September 2025
Hendrik Streeck (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Nach der Veröffentlichung eines ersten wissenschaftlichen Evaluierungsberichts zum Cannabis-Gesetz hat der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), Verschärfungen an der geltenden Teillegalisierung angemahnt. Er verweist auf Probleme beim Jugendschutz, eine leichte Verfügbarkeit für Jugendliche, rückläufige Frühinterventionen, höhere THC-Gehalte sowie zunehmende Gesundheitsstörungen, wachsende Importe und einen größeren Schwarzmarkt für Medizinalcannabis; zugleich sieht er keinen sprunghaften Konsumanstieg, die Untersuchung stellte einen weiteren Rückgang des Konsums unter Jugendlichen fest.

Aufruf zu Nachschärfungen

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), mahnt nach dem Evaluierungsbericht Korrekturen am Gesetz an. „Dass die Zwischenevaluation kein eindeutiges Bild ergibt, war zu erwarten – Veränderungen, die so ein Gesetz in der Gesellschaft bewirken, zeigen sich meist erst nach Jahren. Sorgen bereitet mir aber, dass gerade beim Jugendschutz schon jetzt Fehlentwicklungen sichtbar werden“, sagte Streeck der „Rheinischen Post“.

Jugendliche, Frühinterventionen und THC-Gehalte

„Jugendliche geben an, heute leicht an Cannabis zu kommen. Zugleich ist die Zahl der Frühinterventionen zurückgegangen. Das heißt: Wenn Jugendliche konsumieren – und wir wissen, wie schädlich das für sie ist – bekommen sie seltener Hilfe, weil ihre Fälle nicht mehr beim Jugendgericht landen“, sagte Streeck. Hinzu komme, dass Cannabis deutlich stärker geworden sei: „Der THC-Gehalt in Blüten liegt inzwischen bis zu 30-fach höher als früher, was zusätzliche Gesundheitsprobleme nach sich zieht“, so Streeck.

Gesundheitsstörungen, Importe und Schwarzmarkt

Parallel steige die Zahl akuter Gesundheitsstörungen, die direkt mit Cannabiskonsum in Verbindung stünden. „Auch der Anteil von Importen und der Schwarzmarkt für Medizinalcannabis sind größer geworden – Entwicklungen, die zeigen, dass das Gesetz seine Ziele bislang verfehlt“, sagte Streeck. „Ein Grund liegt sicher in den viel zu hohen erlaubten Besitzmengen und in der großzügigen Eigenanbauregelung, die den Schwarzmarkt eher befeuern als eindämmen.“ Immerhin sehe man keinen sprunghaften Anstieg des Konsums bei Jugendlichen oder Erwachsenen, so der Drogenbeauftragte. „Doch klar ist: Dieses Gesetz braucht dringend mehr Klarheit, mehr Durchsetzbarkeit und vor allem einen deutlichen Schwerpunkt auf Prävention und Hilfe für Jugendliche. Sonst läuft es in die falsche Richtung“, sagte Streeck.

Tatsächlich hatte die Untersuchung einen weiteren Rückgang des Konsums unter Jugendlichen festgestellt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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