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Startseite Deutschland & die WeltDeutsche Post DHL verteidigt Stellenabbau mit Modernisierung und Kostendruck
Deutschland & die Welt

Deutsche Post DHL verteidigt Stellenabbau mit Modernisierung und Kostendruck

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. September 2025
DHL / Foto: dts
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Die für das Post- und Paketgeschäft in Deutschland zuständige Vorständin bei Deutsche Post DHL, Nikola Hagleitner, hat den Stellenabbau des Unternehmens verteidigt. Sie verwies auf gesetzliche Vorgaben, wirtschaftliche Zwänge und einen hohen Investitionsbedarf und wies einen Zusammenhang mit einem Tarifabschluss mit Verdi zurück. Zugleich betonte sie die anhaltende Attraktivität der Post als Arbeitgeber.

„Universaldienst effizient erbringen“

Für das Post- und Paketgeschäft in Deutschland zuständige Vorständin bei Deutsche Post DHL Nikola Hagleitner sagte, man habe keine andere Wahl gehabt. „Das Postgesetz verlangt von uns, dass wir den Universaldienst effizient erbringen. Und wenn wir nicht eine Milliarde Euro pro Jahr erlösen, können wir unsere Infrastruktur nicht modernisieren. Die Zeiten haben sich verändert, wir müssen Ressourcen konsequent steuern“, sagte Hagleitner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe könne man nicht auf Vorrat produzieren. „Wir beschäftigen keine Leute auf Verdacht“, erklärte die Österreicherin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) weiter.

Stellenabbau und rechtlicher Rahmen

Deutsche Post DHL hatte im Frühjahr – nur zwei Tage nach einem Tarifabschluss mit der Gewerkschaft Verdi – erklärt, bis Jahresende 8.000 Jobs im Brief- und Paketgeschäft in Deutschland streichen zu wollen. Hagleitner bestritt einen möglichen Zusammenhang zwischen Tarifeinigung und dem Stellenabbau. „Wir bauen ja kein Personal ab, um der Gewerkschaft eins auszuwischen. Im Gegenteil. Wir haben eine gute Sozialpartnerschaft und legen Wert auf belastbaren Dialog mit unserem Betriebsrat und der Gewerkschaft Verdi“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Der Abbau von Personal sei unternehmerische Maßnahme gewesen, die sich an den Realitäten orientiere, so die Vorständin. Sie verwies auf weniger Briefe, höhere Kosten und einen großen Investitionsdruck. „Im Postgesetz steht, dass wir einen angemessenen Gewinnzuschlag erwirtschaften müssen, um in eine nachhaltige Postinfrastruktur zu investieren. Kurz: Die Modernisierung der Post ist gesellschaftlich und politisch gewünscht“, sagte Hagleitner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Das Geld wäre nicht da, wenn der Konzern auf der Personalseite nicht eingespart hätte, erklärte sie.

Attraktivität als Arbeitgeber

Hagleitner sprach von einer anhaltenden Attraktivität der Post als Arbeitgeber. „Im August haben wir mehrere Tausend Beschäftigte eingestellt. Wir hatten über 100.000 Bewerbungen. Das zeigt, dass wir als Arbeitgeber sehr attraktiv sind. Für das traditionell starke Vorweihnachtsgeschäft werden wir rund 10.000 Zusteller einstellen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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