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Startseite Deutschland & die WeltSchneider warnt Reiche: Erneuerbare nicht ausbremsen
Deutschland & die Welt

Schneider warnt Reiche: Erneuerbare nicht ausbremsen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. September 2025
Foto: dts
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Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) warnt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor einem Abbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien. Er dringt darauf, die Energiewende effizienter zu gestalten und dabei Netze, Speicher sowie Flexibilität in den Mittelpunkt zu rücken. Reiche will in der kommenden Woche den so genannten Energiewende-Monitoring-Bericht präsentieren, während Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bereits eine mögliche Bremse bei Wind- und Solarenergie angedeutet hat.

Schneider warnt vor Abbremsen der Energiewende

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) davor gewarnt, den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen. „Mir ist wichtig, die Energiewende effizienter zu machen, aber nicht langsamer“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Der reine Zubau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten sei der erste Schritt. „Ein modernes Stromsystem muss Angebot und Nachfrage in Echtzeit ausbalancieren. Jetzt braucht es also eine Politik, die Netze, Speicher und die dynamische und flexible Interaktion von Energieangebot und -nachfrage in den Mittelpunkt stellt“, so Schneider der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Es wäre völlig falsch, diese Entwicklung jetzt abzubremsen.“ Das sagte Schneider der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Man brauche Vertrauen und Verlässlichkeit, sagte der Minister. „Dass wir inzwischen so viele erneuerbare Energien haben, ist ein Standortvorteil. Strom aus Wind und Sonne wird immer billiger. Jetzt geht es darum, den Wachstumskurs fortzusetzen und die nächsten Weichen richtig zu stellen“, erklärte Schneider der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Der Vorsprung, den wir uns beim Ausbau der erneuerbaren Energien erarbeitet haben, gibt den Netzbetreibern jetzt die Chance, beim Netzausbau zu priorisieren und effizienter zu werden.“ Das sagte Schneider der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Das Thema sei bei der Bundesnetzagentur in guten Händen. „Da muss sich die Politik gar nicht groß einmischen“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Reiche plant Monitoring-Bericht, Merz mahnt zur Bremse

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will in der kommenden Woche den so genannten Energiewende-Monitoring-Bericht vorstellen. Er soll ihrer Ansicht nach als Grundlage für die weiteren Ausbaupläne bei erneuerbaren und anderen Energien dienen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Mittwoch bereits angedeutet, beim Ausbau von Wind- und Solarenergie könne man auf die Bremse treten.

Klimaziele und Haftungsfragen

Nach Berechnungen von Klimawissenschaftlern für den „Climate Action Tracker“ bringen die bislang für den Zeitraum bis 2030 geplanten Klimaschutzmaßnahmen Deutschland auf einen Pfad, mit dem die Erderhitzung auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden kann. Der Internationale Gerichtshof hatte zuletzt klargestellt, dass Staaten bei einer Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze für Klimaschäden zu Schadensersatz verklagt werden können.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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