HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Große Störung bei Amazon Bestellungen
Erster Sonnenschein bringt erste schwere Unfälle in der...
Hund greift 13-Jährigen auf Schulgelände in Bad Essen...
Warum die Autobahn A1 vom 6. bis 9....
Gute Nachricht des Tages: Empfang für Wohnungslose und...
Preisverleihung für Abi-Aktion: So setzt sich die Volksbank...
Neustart nach der Krise: DRK in Osnabrück sucht...
Taxi-Streit vor Gericht: WhatsApp-Nachricht bringt Osnabrücker Funkzentrale in...
Reisender mit Heroin im Zug zwischen Bad Bentheim...
Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltNRW erfasst künftig Mehrfachstaatsangehörigkeiten in Kriminalstatistik
Deutschland & die Welt

NRW erfasst künftig Mehrfachstaatsangehörigkeiten in Kriminalstatistik

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. August 2025
Polizei (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
29

Nordrhein-Westfalen will in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) künftig auch Mehrfachstaatsangehörigkeiten von ermittelten Tatverdächtigen und Opfern erfassen. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf das NRW-Innenministerium. Das Verfahren weicht von bundesweiten Vorgaben ab und soll die Auswertung nach Nationalitäten verändern. NRW ist demnach das einzige Bundesland, das diesen Weg geht.

Neuer Ansatz in der Kriminalstatistik

Künftig werden in NRW alle deutschen Straftäter in der Kriminalitätsstatistik nicht mehr nur nach einer Nationalität (nämlich der Deutschen) geführt, sondern auch nach ihrer zweiten Staatsangehörigkeit, wenn sie eine haben sollten. Bislang war es so, dass zum Beispiel türkische oder griechische Tatverdächtige, die gleichzeitig auch noch den deutschen Pass haben, nur als deutsche Tatverdächtige geführt wurden. Das ändert sich nun und führt zu einem anderen Ergebnis in der Kriminalstatistik. Rein ausländische Tatverdächtige werden in der Statistik auch wie bisher als ausschließlich ausländische Tatverdächtige geführt.

„Die Statistik der deutschen Straftäter bleibt auch bestehen, aber nun mit dem Zusatz des Anteils der Tatverdächtigen mit einer doppelten oder mehrfachen Staatszugehörigkeit“, heißt es aus dem Landesinnenministerium.

Aussagen des Innenministers

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte der „Rheinischen Post“: „Wenn wir nicht alle Staatsangehörigkeiten erfassen, tappen wir im Dunkeln. Wer die Realität sehen will, muss sie auch messen. Darum müssen wir Mehrfachstaatsangehörigkeiten künftig in der Kriminalstatistik berücksichtigen“. „Nur so können wir die Dinge beim Namen nennen und unsere Polizei in die Lage versetzen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten wirksam zu bekämpfen“, bekräftigte Reul, und sagte weiter: „Sicherheit gibt es nur mit Klarheit. Wenn wir Mehrfachstaatsangehörigkeiten erfassen, schaffen wir Transparenz – und stärken damit unsere Polizei im Kampf gegen Kriminalität“, so Reul.

Abweichung von Bundesvorgaben und erste Auswertung

Die bundesweiten Richtlinien sehen in diesem Zusammenhang vor, dass Personen mit mehreren Staatsangehörigkeiten, die auch über die deutsche verfügen, allein mit der Staatsangehörigkeit „deutsch“ in der PKS erfasst werden. Eine Erfassung von Mehrfachstaatsangehörigkeiten ist laut Landesinnenministerium bundesweit nicht vorgesehen. NRW ist das einzige Bundesland, das diesen Weg geht.

Das NRW-Innenministerium hat intern bereits die Kriminalitätsstatistik für das vergangene Jahr auf die neuen Richtlinien hin ausgewertet. Demnach ist darin nahezu jeder zehnte Tatverdächtige mit einer zweiten Staatsangehörigkeit registriert (52.614), und jeder sechste Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde mit einer zweiten Staatsangehörigkeit erfasst (49.825). Die häufigsten fünf Doppelstaatsangehörigkeiten bei den deutschen Tatverdächtigen im Jahr 2024 sind dieser Auswertung zufolge: deutsch/türkisch (10.307), deutsch/polnisch (6.652), deutsch/russisch (3.484), deutsch/marokkanisch (3.125) und deutsch/syrisch (2.185).

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Bundestagspräsidentin Klöckner weist Kritik zurück, warnt vor Spaltung
nächster Artikel
Commerzbank warnt vor UniCredit-Übernahme und Interessenkonflikten

das könnte Sie auch interessieren

US-Reisen brechen ein: Deutsche Urlauber verunsichert und preisgeschockt

28. Februar 2026

Reiche plant umfangreiche Biomethanimporte aus der Ukraine

28. Februar 2026

Reiche drängt auf Ausweitung der Gasförderung in Deutschland

28. Februar 2026

EU-Energieimporte: Zusagen an USA unrealistisch hoch und riskant

28. Februar 2026

EU billigt Sanierungsplan: DB Cargo bis 2030 finanziert

28. Februar 2026

Paramount übernimmt Warner Discovery für 110 Milliarden US-Dollar

28. Februar 2026

Milchbauern fordern Minister Rainer zum Stopp des Preisverfalls

28. Februar 2026

Zahl der Kleinen Waffenscheine steigt auf Rekordniveau

28. Februar 2026

SPD stellt sich gegen Kürzungspläne bei Förderung kleiner...

28. Februar 2026

SPD-Ministerin: Israels Siedlungspolitik zerstört Zweistaatenlösung im Westjordanland

28. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • US-Reisen brechen ein: Deutsche Urlauber verunsichert und preisgeschockt

    28. Februar 2026
  • Reiche plant umfangreiche Biomethanimporte aus der Ukraine

    28. Februar 2026
  • Reiche drängt auf Ausweitung der Gasförderung in Deutschland

    28. Februar 2026
  • EU-Energieimporte: Zusagen an USA unrealistisch hoch und riskant

    28. Februar 2026
  • EU billigt Sanierungsplan: DB Cargo bis 2030 finanziert

    28. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3